Günstiger Einstieg, ohne Frontlader
22 PS, Allrad, 1,39 m schmal, ab 9.990 € inkl. MwSt. – neu und mit Garantie; die Papiere für die Straße bestätigen wir vor dem Kauf.
Startrac 22
Zum ModellFür 5.000 bis 8.000 Euro gibt es aufbereitete Japan-Traktoren mit Allrad, für rund 10.000 Euro einen neuen Kleintraktor mit Garantie. Welcher Weg günstiger ist, entscheidet sich nicht am Kaufpreis, sondern an Zulassung, Ersatzteilen, Anbaugeräten und dem Zustand der konkreten Maschine. Hier sehen Sie die Unterschiede – und worauf Sie bei einer Besichtigung achten sollten.

Japan-Reimporte sind günstig, aber meist ohne EU-Typgenehmigung – für die Straße braucht es ein Einzelgutachten. Für reine Grundstücksarbeit kann ein guter Gebrauchter reichen; mit Straße, Frontlader und Garantie spricht viel für neu.
Kapitel 01 / 06
Ein großer Teil der gebrauchten Kleintraktoren in Deutschland sind sogenannte Japan-Reimporte: Maschinen, die für den japanischen Inlandsmarkt gebaut wurden – von Kubota, Iseki, Yanmar, Mitsubishi oder Hinomoto –, dort gelaufen sind und von spezialisierten Händlern importiert und aufbereitet werden. Typisch sind 17 bis 27 PS, meist mit Allrad, teils mit Frontlader.
In Händlerangeboten lagen aufbereitete Japan-Traktoren mit 19 bis 25 PS und Allrad im September 2026 überwiegend zwischen rund 5.000 und 8.000 Euro inkl. MwSt. Baujahr und Betriebsstunden stehen dabei meist nur in der Einzelanzeige – und sie sind genau die Angaben, auf die es ankommt.
| Punkt | Japan-Reimport | Neuer Kleintraktor (Startrac) |
|---|---|---|
| Kaufpreis | ca. 5.000–8.000 € inkl. MwSt. (Händlerangebote) | ab 9.990 € (22), ab 10.990 € (26) inkl. MwSt. |
| Straßenzulassung | meist ohne EU-Typgenehmigung, Einzelgenehmigung nötig | Marke laut Hersteller seit 2016 EU-typgenehmigt; beim 26 9+9 Straßenzulassung laut Datenblatt inklusive, sonst vor dem Kauf bestätigt |
| Garantie und Gewährleistung | je nach Händler, von privat meist keine | 24 Monate Garantie, Rechnung mit MwSt. |
| Ersatzteile | gängige Modelle gut, seltene Inlandsmodelle schwierig | über Importeur und unsere Werkstatt |
| Anbaugeräte | Dreipunkt und Zapfwelle nicht immer europäischer Standard | Dreipunkt Kat 1, Zapfwelle 540/540E (9+9 dokumentiert) |
| Vorgeschichte | unbekannt, Stundenzähler nicht immer verlässlich | Neumaschine |
Die Preisspanne fasst Händlerangebote vom September 2026 zusammen und ist keine Bewertung einzelner Maschinen oder Händler.
Kapitel 02 / 06
Solange der Traktor nur auf abgeschlossenem, nicht öffentlich zugänglichem Privatgelände fährt, brauchen Sie weder Zulassung noch Führerschein – ein offener Hof mit Publikumsverkehr kann schon als öffentlicher Verkehrsraum gelten. Soll er auf öffentliche Wege, braucht er eine Betriebserlaubnis. Japan-Reimporte haben in aller Regel keine EU-Typgenehmigung und kein Übereinstimmungszertifikat (COC). Der Weg führt dann über eine Einzelgenehmigung nach § 21 StVZO mit Gutachten eines Sachverständigen – seit einer Reform nicht mehr nur bei TÜV und DEKRA, sondern auch bei weiteren anerkannten Prüforganisationen.
Wie teuer das wird, hängt davon ab, was nachgewiesen und nachgerüstet werden muss: Beleuchtung, Spiegel, Bremsen, Reifen, Überrollschutz. Holen Sie vor dem Kauf eine Einschätzung eines Sachverständigen ein, wenn Sie die Maschine auf der Straße brauchen – und fragen Sie den Händler, ob er die Zulassung übernimmt und zu welchem Preis.
Nächster Schritt: Sie brauchen den Traktor auch auf der Straße? Sprechen Sie mit uns über Zulassung, Versicherung und Kennzeichen, bevor Sie sich entscheiden.
Kapitel 03 / 06
Japanische Inlandsmodelle sind robust gebaut, aber nicht immer für europäische Anbaugeräte ausgelegt. Aus der Praxis wird berichtet, dass Zapfwellen anders drehen oder andere Drehzahlen haben können und dass die Heckhydraulik nicht dem europäischen Dreipunkt der Kategorie 1 entspricht. Japanische Originalgeräte sind in Deutschland schwer zu bekommen. Prüfen Sie deshalb vor dem Kauf, ob die Geräte, die Sie betreiben wollen – Mulcher, Fräse, Schleppe, Holzspalter –, an genau diese Maschine passen.
Beim Überrollschutz lohnt der zweite Blick. Für die reine Straßenzulassung ist er je nach Fahrzeug nicht immer gefordert, für den Arbeitseinsatz verlangt ihn die Berufsgenossenschaft. Ein nachgerüsteter Bügel muss zur Maschine passen und fest verschraubt sein.
Bei den Ersatzteilen gilt: Für verbreitete Modelle der großen Marken ist die Versorgung oft gut, für seltene Inlandsausführungen kann die Suche lang werden. Fragen Sie den Händler, woher er Teile bezieht und wie lange Verschleißteile dauern.
Kapitel 04 / 06
Prüfen Sie einen gebrauchten Kleintraktor am besten kalt – viele Schwächen zeigen sich beim Kaltstart – und nehmen Sie sich eine halbe Stunde Zeit.
Kapitel 05 / 06
Der Preisunterschied zwischen einem aufbereiteten Japan-Traktor und einer Neumaschine schrumpft, sobald Sie alles zusammenrechnen, was der Traktor für Ihre Arbeit braucht. Die Tabelle zeigt die Posten, die in keinem Inseratspreis stehen.
| Posten | Japan-Reimport | Neumaschine |
|---|---|---|
| Zulassung für die Straße | Gutachten und Nachrüstung, Kosten je nach Aufwand | Papiere der konkreten Ausführung vor dem Kauf bestätigt |
| Überrollschutz | gegebenenfalls nachrüsten | serienmäßig (ROPS) |
| Reifen und Batterie | oft fällig, je nach Alter | neu |
| Reparaturreserve | sinnvoll einzuplanen | Gewährleistung und Garantie |
| Anbaugeräte | Passform im Einzelfall prüfen | Kat 1 und 540/540E (9+9 dokumentiert) |
| Wiederverkauf | abhängig von Zustand und Modell | abhängig von Nutzung und Pflege |
Kapitel 06 / 06
Ein aufbereiteter Japan-Traktor kann eine gute Wahl sein, wenn er nur auf dem eigenen Grundstück fährt, wenn Sie selbst schrauben oder eine Werkstatt in der Nähe haben und wenn die gewünschten Anbaugeräte nachweislich passen. Dann ist er der günstigste Weg zu einem Allradtraktor.
Eine Neumaschine ist die bessere Wahl, wenn der Traktor auf die Straße muss, wenn ein Frontlader und passende europäische Anbaugeräte dazugehören sollen, wenn Sie Garantie und Rechnung brauchen – etwa als Betrieb – oder wenn Sie die Maschine viele Jahre ohne Überraschungen fahren wollen. Die Startrac-Baureihe beginnt bei 9.990 € inkl. MwSt.; für den Frontlader brauchen Sie die 26er-Modelle ab 10.990 €, der Lader kostet 4.500 € Aufpreis inklusive Schaufel und Montage.
Für die Einordnung zur Zulassung haben wir die folgenden amtlichen Texte herangezogen (Stand September 2026). Maßgeblich sind die Papiere der konkreten Maschine.
Typische Situationen mit einer passenden Empfehlung und Begründung.
22 PS, Allrad, 1,39 m schmal, ab 9.990 € inkl. MwSt. – neu und mit Garantie; die Papiere für die Straße bestätigen wir vor dem Kauf.
Startrac 22
Zum Modell26 PS, Frontlader mit 500 kg Hubkraft als Option, ab 10.990 € inkl. MwSt.
Startrac 26
Zum ModellAnhängelast, Dreipunkt Kat 1 und Zapfwelle 540/540E im Datenblatt dokumentiert, 24 Monate Garantie inklusive Straßenzulassung.
Startrac 26 9+9
Zum ModellAufbereitete Japan-Traktoren mit 19 bis 25 PS und Allrad lagen in Händlerangeboten im September 2026 überwiegend zwischen rund 5.000 und 8.000 € inkl. MwSt. Dazu kommen je nach Nutzung Kosten für Zulassung, Reifen, Überrollschutz und Reparaturen.
In der Regel ja, aber meist nur über eine Einzelgenehmigung nach § 21 StVZO mit Gutachten, weil eine EU-Typgenehmigung fehlt. Wie aufwendig das ist, hängt davon ab, was nachgewiesen und nachgerüstet werden muss.
Nein, solange das Gelände abgeschlossen und nicht öffentlich zugänglich ist. Zulassung und Fahrerlaubnis sind nur im öffentlichen Verkehrsraum nötig. Für den Arbeitseinsatz im Betrieb verlangt die Berufsgenossenschaft aber einen Überrollschutz.
Nicht immer. Zapfwelle und Heckhydraulik japanischer Inlandsmodelle entsprechen nicht in jedem Fall dem europäischen Standard. Prüfen Sie vor dem Kauf, ob Ihre Geräte an genau diese Maschine passen.
Auf Kaltstart und Rauchbild, Kupplung und Getriebe, Allrad und Vorderachse, Lenkungsspiel, eine Hydraulik, die Last hält, die Zapfwelle, Bremsen, Rost an tragenden Teilen, plausible Betriebsstunden und vollständige Papiere.
Wenn der Traktor auf die Straße muss, einen Frontlader und europäische Anbaugeräte bekommen soll oder Garantie und Rechnung wichtig sind, meist ja. Für reine Grundstücksarbeit ohne Straße kann ein gut aufbereiteter Gebrauchter günstiger sein.
Rufen Sie an oder schreiben Sie uns – Antwort werktags meist noch am selben Tag. Gern auch dann, wenn am Ende keine Maschine von uns dabei herauskommt.