Minibagger S-10
ab 9.990 €- Ideal für
- Gartenbau & enge Einfahrten
- Eigengewicht
- 1.000 kg
- Motor
- Kubota · 2 Zylinder
- Kabine
- nicht enthalten
- Rückfahrkamera
- –
- Löffel ab Werk
- 40 cm serienmäßig
Die Stahlhoff-Baureihe reicht von 1,0 bis 2,2 Tonnen, die Basispreise liegen zwischen 9.990 € und 24.990 € inkl. 19 % MwSt. Welche Tonnage die richtige ist, entscheidet selten das Budget – sondern drei Fragen: Wie kommen Sie auf das Grundstück, wie oft arbeiten Sie bei Kälte und Nässe, und womit transportieren Sie die Maschine. Diese Seite geht alle drei durch. Alle fünf Modelle sind Neumaschinen und kurzfristig ab Standort Naunhof bei Leipzig verfügbar; eine Besichtigung vor Ort ist nach Absprache möglich.

Wenn Sie nur eine Zeile lesen wollen, dann diese Tabelle. Sie ordnet vier typische Einsatzarten der passenden Gewichtsklasse zu und nennt das Modell, mit dem Sie in dieser Klasse anfangen.
Die Zuordnung ist bewusst nach unten offen gehalten: Wenn Ihr Vorhaben zwischen zwei Zeilen liegt, nehmen Sie die kleinere Klasse. Eine Maschine, die eine Klasse zu groß ist, kostet Sie nicht nur Geld, sondern auch Zufahrt, Transportmöglichkeit und Wendigkeit.
| Einsatz | Gewichtsklasse | Modell | Preis ab | Kabine |
|---|---|---|---|---|
| Garten- und Landschaftsbau, Hofpflege, enge Zufahrten | 1,0–1,2 t | S-10 / S-12 | 9.990 € / 12.990 € | nicht enthalten |
| Leitungsgraben, Kabelgraben, Drainage | 1,2–1,5 t | S-12 / S-15 | 12.990 € / 15.990 € | nicht enthalten / beheizt serienmäßig |
| Baugrube, Fundament, Poolaushub | 1,5–1,8 t | S-15 / S-18 | 15.990 € / 18.990 € | beheizt serienmäßig |
| Gewerblicher Dauereinsatz, Abbruch | 1,8–2,2 t | S-18 / S-22 | 18.990 € / 24.990 € | beheizt serienmäßig |
Alle Preise sind Basispreise inkl. 19 % MwSt. Anbaugeräte kommen je nach Aufgabe dazu. Alle fünf Modelle sind Neumaschinen und kurzfristig ab Standort Naunhof verfügbar.
Die Baureihe ist in der Grundausstattung durchgängig gleich aufgebaut. Schnellwechsler, hydraulisch verstellbares Kettenfahrwerk und seitlich angeordnete Profi-Joysticks sind bei allen fünf Modellen serienmäßig. Unterschiede gibt es beim Gewicht, beim Motor, bei der Kabine und beim Löffelumfang ab Werk – dazu beim S-12 der hydraulisch schwenkbare Ausleger, den nur dieses Modell in den technischen Daten führt. Die erste Trennlinie ist damit das Eigengewicht: 1.000, 1.200, 1.500, 1.800 und 2.200 kg.
Die zweite Trennlinie verläuft beim Motor: Der S-10 fährt mit einem Original-Kubota-Zweizylinder, der S-12 mit einem wassergekühlten Yanmar-Dreizylinder mit 10,3 kW / 14 PS und 18 MPa Hydraulikdruck, S-15, S-18 und S-22 mit Original-Kubota-Dreizylindern.
Die dritte Trennlinie ist die Kabine. Für S-10 und S-12 führen die Vergleichsdaten „Kabine: nicht enthalten" – auf den Produktfotos beider Maschinen ist ein Schutzdach zu sehen. Ab dem S-15 gehören eine geschlossene, beheizte Kabine und eine Rückfahrkamera zum Serienumfang. Diese Schwelle ist die wichtigste Entscheidung der ganzen Baureihe und bekommt weiter unten einen eigenen Abschnitt.
| Modell | Eigengewicht | Motor | Kabine | Löffel ab Werk | Preis ab |
|---|---|---|---|---|---|
| Minibagger S-10 | 1.000 kg | Kubota · 2 Zylinder | nicht enthalten | 40-cm-Tieflöffel serienmäßig | 9.990 € |
| Minibagger S-12 | 1.200 kg | Yanmar · 3 Zylinder | nicht enthalten | 40-cm-Tieflöffel plus Schaufelpaket 20 / 30 / 80 cm | 12.990 € |
| Minibagger S-15 | 1.500 kg | Kubota · 3 Zylinder | beheizt, serienmäßig (mit Rückfahrkamera) | 40-cm-Tieflöffel serienmäßig | 15.990 € |
| Minibagger S-18 | 1.800 kg | Kubota · 3 Zylinder | beheizt, serienmäßig (mit Rückfahrkamera) | 40-cm-Tieflöffel serienmäßig | 18.990 € |
| Minibagger S-22 | 2.200 kg | Kubota · 3 Zylinder | beheizt, serienmäßig (mit Rückfahrkamera) | nach Wunsch | 24.990 € |
Serienmäßig bei allen fünf Modellen: Schnellwechsler, hydraulisch verstellbares Kettenfahrwerk, seitliche Profi-Joysticks. Alle Maschinen sind Neumaschinen. Die Gewichtsangabe ist das Eigengewicht laut Spezifikation.
Im Garten entscheidet nicht die Grabkraft, sondern die Zufahrt. Bevor Sie über Tonnage nachdenken, messen Sie die schmalste Stelle auf dem Weg zur Baustelle: Gartentor, Hofdurchfahrt, Lücke zwischen Hauswand und Zaun, Torpfosten. Diese Zahl ist Ihre eigentliche Obergrenze, und sie liegt bei Reihenhäusern und Altbaugrundstücken oft niedriger, als man schätzt.
Genau dafür ist das hydraulische Verstellfahrwerk gedacht, das bei der gesamten Baureihe serienmäßig ist. Zum Durchfahren fahren Sie die Ketten auf Knopfdruck zusammen, am Arbeitsplatz fahren Sie sie wieder aus – dann steht die Maschine breit. Sie brauchen also nicht die schmalste Maschine, sondern eine, deren eingefahrene Breite unter Ihr Engmaß passt.
Belastbare Ein- und Ausfahrbreiten veröffentlichen wir hier nicht: Für diese Baureihe gibt es kein offizielles Datenblatt, und die Angaben in fremden Händleranzeigen widersprechen sich. Nennen Sie uns Ihr Engmaß, bevor Sie sich auf ein Modell festlegen – dann klären wir die Frage für das konkrete Modell, statt einen fremden Katalogwert weiterzureichen.
Für typische Gartenarbeiten – Beete ausheben, Wurzelstöcke ziehen, Teichgrube, Randsteine setzen, Erde umsetzen – reicht der S-10 mit 1.000 kg in aller Regel aus. Er ist mit 9.990 € auch der günstigste Einstieg. Der S-12 mit 1.200 kg kostet 12.990 €, bringt aber das Schaufelpaket mit 20, 30 und 80 cm bereits im Kaufpreis mit und führt als einziges Modell der Baureihe einen hydraulisch schwenkbaren Ausleger in den technischen Daten – damit erreichen Sie Stellen dicht an Wand oder Zaun, ohne die Maschine ständig umzusetzen.
Auf Rasen und frischem Pflaster gilt bei beiden: Ketten verteilen die Last besser als Räder, aber ein Bagger dieser Klasse hinterlässt trotzdem Spuren. Fahrbahnen aus Bohlen oder Baggermatten sind auf gepflegtem Rasen die Mühe wert, auf Verbundpflaster ohnehin Pflicht.
Ehrlich nach unten abgegrenzt: Wenn Sie Beete, ein Teichloch und ein paar Wurzelstöcke vorhaben, brauchen Sie keinen 1,5-Tonner. Der S-10 ist hier die passende Maschine, nicht die zu kleine.
Beim Graben von Leitungen zählen zwei Dinge. Erstens die Tiefe: Frostfrei bedeutet in Mitteldeutschland in der Regel 80 bis 100 cm. Welches Modell der Baureihe wie tief kommt, ist allerdings nirgends dokumentiert – wenn eine bestimmte Tiefe für Ihr Vorhaben zwingend ist, fragen Sie die Zahl ab, bevor Sie sich festlegen. Zweitens die Ausdauer, und die entscheidet in der Praxis über die Modellwahl.
Ein Leitungsgraben ist Sitzarbeit über viele Stunden am Stück, oft im Frühjahr oder Herbst. Genau hier merkt man den Unterschied zwischen offenem Fahrerplatz und geschlossener Kabine zum ersten Mal deutlich. Wenn Sie Gräben regelmäßig und nicht nur einmal für die eigene Zisterne ziehen, ist der S-15 mit 15.990 € und beheizter Kabine die Maschine, mit der Sie länger durchhalten.
Bei den Löffeln gilt: schmal graben, breit räumen. Der Grabenquerschnitt soll gerade so breit sein, dass das Rohr samt Sandbett hineinpasst – jeder Zentimeter mehr ist Aushub, den Sie wieder verfüllen und verdichten müssen. Das serienmäßige Schaufelpaket des S-12 mit 20, 30 und 80 cm deckt genau diese Spanne ab; bei den anderen Modellen ist es zubuchbar. Ein 40-cm-Tieflöffel liegt bei S-10, S-12, S-15 und S-18 serienmäßig bei, beim S-22 wird der Löffel nach Wunsch zusammengestellt.
Der Schnellwechsler ist bei allen fünf Modellen ab Werk dabei und im Grabenbau kein Komfortmerkmal, sondern Arbeitszeit. Wer zwischen Schmalgraben, Räumschaufel und Reißzahn wechselt, spart bei jedem Wechsel Zeit.
Vor dem ersten Spatenstich: Holen Sie die Leitungsauskunft bei den Versorgern ein und lassen Sie die Trassen einmessen. Ein aufgerissenes Strom- oder Gasrohr kostet mehr als die ganze Maschine, und die Haftung liegt bei Ihnen.
Ab hier zählt das Eigengewicht. Ein Bagger stützt sich beim Reißen gegen sein eigenes Gewicht ab – wer zu leicht kauft, arbeitet nicht einfach langsamer, sondern anders: Die Maschine hebt hinten an, man muss in kleineren Bissen arbeiten und öfter neu ansetzen.
Der S-18 mit 1.800 kg ist deshalb das Modell, mit dem der Aushub für Baugruben, Fundamentgräben und Pools zügig läuft. Der S-15 mit 1.500 kg ist die kleinere, aber ausgewachsene Alternative – wenn die Zufahrt eng ist oder das Transportgewicht knapp wird, ist er der vernünftige Kompromiss. Beide haben die beheizte Kabine und die Rückfahrkamera serienmäßig an Bord.
Zum Kippverhalten: Auf Böschungskanten, aufgeweichtem Lehm und frisch verfülltem Boden verhält sich jede Maschine dieser Klasse empfindlich. Arbeiten Sie über die Kette, nicht quer dazu, halten Sie Abstand zur Grubenkante und achten Sie auf die Böschungsvorschriften beim Aushub – ab bestimmten Tiefen muss abgeböscht oder verbaut werden.
Realistisch bleiben: Wer eine Aushubmenge pro Stunde nennen will, muss den Boden kennen. In gewachsenem Lehm ist die Leistung eine andere als in Sand oder in Bauschutt – planen Sie deshalb nach Tagen, nicht nach Kubikmetern pro Stunde.
Im gewerblichen Betrieb kippt die Rechnung. Nicht der Anschaffungspreis allein entscheidet, sondern die Stunden, die die Maschine läuft, und die Zeit, die ein Mitarbeiter darauf sitzt. Zwischen S-18 und S-22 liegen 6.000 € – ob sich der Aufpreis trägt, hängt davon ab, wie oft die größere Maschine eine Aufgabe in weniger Zügen erledigt. Eine belastbare Amortisationsrechnung können wir Ihnen dafür nicht liefern; dazu bräuchte es Ihren Stundensatz und Ihre Auslastung.
Der S-22 mit 2.200 kg ist das größte Modell der Baureihe und für Abbrucharbeiten, Fundamentaushub und Dauereinsatz auf wechselnden Baustellen ausgelegt. Beheizte Kabine und Rückfahrkamera sind serienmäßig, Löffel und Anbaugeräte werden nach Aufgabenstellung zusammengestellt. Der S-18 ist die richtige Wahl, wenn Sie oft in beengten Innenhöfen arbeiten oder das Transportgewicht ein Thema ist.
Ergonomie ist im Dauereinsatz kein Luxus, sondern Ausfallvermeidung. Die seitlich angeordneten Profi-Joysticks, die geschlossene Kabine mit Heizung und die Rückfahrkamera sind die Punkte, die bei acht Stunden am Tag den Unterschied machen. Wer die Maschine gewerblich betreibt, sollte außerdem gleich mitplanen, wer sie bedienen darf – dazu weiter unten mehr.
Rüstzeit ist der zweite unterschätzte Posten. Der serienmäßige Schnellwechsler und ein durchdachter Satz Anbaugeräte entscheiden darüber, ob ein Werkzeugwechsel Minuten oder eine Viertelstunde dauert.
Grabtiefen-Tabellen zu Importbaggern findet man im Netz reichlich, und sie widersprechen sich. Für die Stahlhoff-Baureihe existiert kein offizielles Datenblatt. Deshalb veröffentlichen wir hier bewusst keine Zahlenreihe, die wir nicht belegen können – weder eine Grabtiefe je Modell noch eine Rangfolge innerhalb der Baureihe.
Zur Einordnung der Größenordnung: In unserem Mietpark steht ein Minibagger mit 1.850 kg und 2,2 m Grabtiefe. Das ist eine andere Maschine und gehört nicht zur Verkaufsbaureihe – die Werte lassen sich auf S-10, S-12, S-15, S-18 oder S-22 nicht übertragen. Sie zeigen lediglich, in welcher Größenordnung sich Maschinen dieses Gewichts bewegen.
Für die Praxis ist die Frage in vielen Fällen ohnehin zweitrangig: Frostfreie Leitungstiefe, Fundamentsohle und Poolgrube liegen meist im üblichen Bereich dieser Maschinengröße. Kritisch wird es bei tiefen Schächten und bei Aushüben, wo Sie zusätzlich Platz zum Abböschen brauchen.
Wenn eine bestimmte Grabtiefe für Ihr Vorhaben zwingend ist, nennen Sie uns die Zahl, bevor Sie sich festlegen. Wir geben Ihnen die Auskunft zum konkreten Modell, statt einen fremden Katalogwert weiterzureichen.
Die Baureihe zieht die Trennlinie bei 1,5 Tonnen: Für S-10 und S-12 ist die Kabine laut Vergleichsdaten nicht enthalten, ab dem S-15 sind eine geschlossene, beheizte Kabine und eine Rückfahrkamera serienmäßig. Warum der Hersteller die Schwelle genau dort gezogen hat, wissen wir nicht – wir geben den Stand wieder, wie er in den Daten steht.
Für die Kabine spricht alles, was mit Dauer und Wetter zu tun hat. Sie arbeiten geschützt vor Regen, Wind und Frost, Sie werden langsamer müde, und Sie können im Winter überhaupt arbeiten statt zu warten. Die serienmäßige Rückfahrkamera nimmt Ihnen dazu beim Rangieren auf engen Baustellen einen Teil der Unsicherheit ab.
Gegen die Kabine spricht das, was der Klassenwechsel mitbringt: Weil die Kabine an die Tonnage gekoppelt ist, bedeutet der Schritt vom S-12 zum S-15 zugleich 300 kg mehr Eigengewicht und 3.000 € mehr Basispreis. Das Mehrgewicht schlägt beim Transport durch, weil es auf die Anhänger-Nutzlast geht. Und bei kurzen Arbeiten steigt man häufiger ein und aus, als einem lieb ist.
Die Entscheidung lässt sich auf zwei Fragen zusammenziehen: Arbeiten Sie regelmäßig bei Kälte oder Nässe? Und sitzen Sie mehrere Stunden am Stück auf der Maschine? Zweimal ja heißt Kabinenklasse, also ab S-15. Wenn Ihre Einsätze kurz sind, in die warme Jahreszeit fallen und Sie viel ein- und aussteigen, sind S-10 und S-12 nicht die Sparversion, sondern die praktischere Lösung.
Die Kabine ist Teil der Modellwahl, nicht eine Option daneben: Sie ist ab dem S-15 serienmäßig und bei S-10 und S-12 laut Vergleichsdaten nicht enthalten. Diese Entscheidung fällt also mit dem Modell.
Der Transport entscheidet mit darüber, ob die Maschine überhaupt zu Ihnen passt. Die Rechnung hat drei Stufen, und alle drei müssen aufgehen: die Nutzlast des Anhängers, die zulässige Anhängelast Ihres Zugfahrzeugs und Ihre Fahrerlaubnisklasse.
Stufe eins ist die Nutzlast. Rechnen Sie nicht mit dem nackten Maschinengewicht, sondern mit Maschine plus allem, was mitfährt: Betriebsstoffe, Zweitlöffel, Anbaugerät, Zurrmittel, Kanister. Die Spezifikationen nennen ein Eigengewicht; ob Betriebsstoffe darin enthalten sind, ist nicht dokumentiert – rechnen Sie sie deshalb lieber dazu. Wir setzen in der Tabelle unten pauschal 150 kg Reserve an. Das ist unsere Planannahme und keine Herstellerangabe, und sie ist eher knapp als großzügig.
Stufe zwei ist Ihr Zugfahrzeug. Maßgeblich ist die gebremste Anhängelast: im alten Fahrzeugschein Ziffer 28, in der Zulassungsbescheinigung Teil I das Feld O.1. Sie muss mindestens so hoch sein wie das tatsächliche Gewicht des beladenen Anhängers. Prüfen Sie zusätzlich die zulässige Stützlast von Kupplung und Fahrzeug – die ist bei kompakter Ladung schnell überschritten.
Stufe drei ist die Fahrerlaubnis. Hier gilt eine Regel, die regelmäßig übersehen wird: Für die Führerscheinklasse zählt das zulässige Gesamtgewicht von Zugfahrzeug und Anhänger, nicht die tatsächliche Beladung. Ein halb leerer 3,5-Tonnen-Anhänger ist führerscheinrechtlich ein 3,5-Tonnen-Anhänger.
| Modell | Eigengewicht | Ladung inkl. 150 kg Reserve | Mindest-Nutzlast Anhänger | Rest bis 2,8 t Nutzlast (Baggeranhänger) |
|---|---|---|---|---|
| S-10 | 1.000 kg | 1.150 kg | ab 1.200 kg | 1.650 kg frei |
| S-12 | 1.200 kg | 1.350 kg | ab 1.400 kg | 1.450 kg frei |
| S-15 | 1.500 kg | 1.650 kg | ab 1.700 kg | 1.150 kg frei |
| S-18 | 1.800 kg | 1.950 kg | ab 2.000 kg | 850 kg frei |
| S-22 | 2.200 kg | 2.350 kg | ab 2.400 kg | 450 kg frei |
Die 150 kg Reserve sind unsere Planannahme für Betriebsstoffe, Zweitlöffel, Zurrmittel und Kleinteile – kein Datenblattwert. Wer einen Hydraulikhammer oder Erdbohrer mitnimmt, rechnet mit deutlich mehr und prüft die verbleibende Reserve in der letzten Spalte.
Beispiel eins: Sie holen einen S-18 mit unserem Bagger- und Transporteranhänger ab. Der Anhänger hat 3.500 kg zulässiges Gesamtgewicht und 2.800 kg Nutzlast, sein Leergewicht liegt damit bei rund 700 kg. Die Maschine wiegt 1.800 kg, für Betriebsstoffe, Zweitlöffel und Zurrmittel rechnen wir 150 kg dazu.
Die Ladung beträgt also 1.950 kg von 2.800 kg möglicher Nutzlast. Der beladene Anhänger wiegt damit rund 2.650 kg. Ihr Zugfahrzeug muss laut Ziffer 28 beziehungsweise Feld O.1 mindestens 2.650 kg gebremste Anhängelast ziehen dürfen. Ein Pkw mit 2.000 kg Anhängelast fällt hier durch, obwohl der Anhänger nicht ausgelastet ist.
Bei der Fahrerlaubnis ist die Rechnung eindeutig: Der Anhänger hat 3.500 kg zulässiges Gesamtgewicht. Mit Klasse B geht das nicht, denn dort darf die gesamte Kombination nur 3.500 kg wiegen. Mit B96 geht es ebenfalls nicht, weil die Kombination dort auf 4.250 kg begrenzt ist und Ihr Zugfahrzeug dann nur 750 kg wiegen dürfte. Für diesen Transport brauchen Sie BE.
Beispiel zwei, das andere Ende: Ein S-10 mit 1.000 kg plus 150 kg Reserve ergibt 1.150 kg Ladung. Auf unserem Pkw-Transportanhänger mit 3,0 t zulässigem Gesamtgewicht und 2,2 t Nutzlast passt das mit großem Abstand; der beladene Anhänger wiegt rund 1.950 kg, das schafft manches Zugfahrzeug bei der Anhängelast. Führerscheinrechtlich zählt aber wieder das zulässige Gesamtgewicht: Mit einem Pkw von 2.000 kg zGG kommen Sie auf 5.000 kg Kombination – zu viel für B und auch für B96. Wer mit B96 fahren will, darf bei diesem Zugfahrzeug höchstens einen Anhänger mit 2.250 kg zulässigem Gesamtgewicht ankuppeln. Das Gewicht des Baggers ist hier also nicht das Problem, sondern das Papier des Anhängers.
Zwei praktische Punkte zum Schluss. Die Rampen müssen lang genug sein, dass der Bagger beim Auffahren weder unten noch oben aufsetzt – im Zweifel vor der ersten Fahrt am Anhänger ausprobieren, nicht auf der Baustelle. Und beim Zurren fahren Sie das Verstellfahrwerk schmal ein, legen den Löffel auf der Ladefläche ab und sichern die Maschine an den vorgesehenen Zurrpunkten – nicht am Ausleger.
| Anhänger aus unserem Mietpark | zGG | Nutzlast | Geeignet für | Miete ab |
|---|---|---|---|---|
| Bagger- / Transporteranhänger | 3,5 t | 2,8 t | S-10 bis S-22 | 54 € / Tag |
| Transportanhänger kippbar, Ladefläche 5,40 m | 3,5 t | 2,7 t | S-10 bis S-22 | 54 € / Tag |
| Pkw-Transportanhänger, Ladefläche 5,0 m | 3,0 t | 2,2 t | S-10 bis S-18 | 54 € / Tag |
| Kofferanhänger | 2,0 t | 1,5 t | für Baumaschinen dieser Klasse nicht vorgesehen | 54 € / Tag |
Kein passendes Zugfahrzeug vorhanden? Transporter vermieten wir ab 119 € pro Tag – ob das jeweilige Fahrzeug die nötige Anhängelast hat, klären wir vorab. Alle Preise inkl. 19 % MwSt.
Rund um den Minibagger werden drei völlig verschiedene Themen ständig durcheinandergebracht. Erstens die Fahrerlaubnis für Zugfahrzeug und Anhänger. Zweitens die Frage, ob die Maschine selbst auf öffentlicher Straße bewegt werden darf. Drittens die Qualifikation des Bedieners im gewerblichen Einsatz. Nur das erste Thema ist ein Führerschein im klassischen Sinn.
Punkt eins betrifft ausschließlich den Transport. Die Klassen B, B96 und BE unterscheiden sich darin, wie schwer Anhänger und Kombination sein dürfen – die Tabelle unten fasst es zusammen. Für die Einstufung zählt immer das zulässige Gesamtgewicht, nie die tatsächliche Ladung.
Punkt zwei: Ein Minibagger ist eine Arbeitsmaschine auf Kettenfahrwerk und für Schrittgeschwindigkeit gebaut – für den S-12 ist eine Fahrgeschwindigkeit von 1,5 km/h angegeben, für die übrigen Modelle der Baureihe liegt uns keine Angabe vor. Gedacht ist die Maschine zum Transportieren, nicht zum Fahren. Planen Sie auch kurze Strecken zwischen zwei Grundstücken über den Anhänger.
Punkt drei ist der teuerste blinde Fleck. Auf dem eigenen Grundstück und im privaten Rahmen brauchen Sie keine Fahrerlaubnis für den Bagger. Sobald Sie ihn gewerblich betreiben, greifen die Vorgaben der Berufsgenossenschaft: Nach DGUV Regel 100-500 und DGUV Grundsatz 301-005 muss der Bediener mindestens 18 Jahre alt, geeignet, nachweislich unterwiesen und praktisch ausgebildet sowie vom Unternehmer schriftlich mit dem Führen der Erdbaumaschine beauftragt sein. Diese Beauftragung ist ein Blatt Papier – wenn es fehlt, wird es nach einem Unfall teuer.
| Klasse | Was damit möglich ist | Grenze | Erwerb |
|---|---|---|---|
| B | Anhänger bis 750 kg zGG immer; schwerere Anhänger, solange Zugfahrzeug und Anhänger zusammen 3.500 kg zGG nicht überschreiten | 3.500 kg Kombination | im Pkw-Führerschein enthalten |
| B96 | Zugfahrzeug der Klasse B mit Anhänger bis zu einer Kombination von 4.250 kg zGG | 4.250 kg Kombination | Schulung ohne Prüfung, Eintrag der Schlüsselzahl 96 |
| BE | Anhänger bis 3.500 kg zGG hinter einem Fahrzeug der Klasse B | 3.500 kg Anhänger | eigene theorielose Fahrprüfung |
Rechtsstand 2026. Das ist eine praxisorientierte Einordnung und keine Rechtsberatung – im Zweifel entscheidet Ihre Zulassungsbehörde beziehungsweise Ihre Berufsgenossenschaft.
Zwischen 9.990 € und 24.990 € liegen 15.000 € – aber das ist nicht die einzige Zahl, die Ihre Entscheidung trägt. Rechnen Sie zwei weitere Posten mit ein: Anbaugeräte und Standplatz; die Transportlösung ist im Abschnitt zum Transport weiter oben durchgerechnet. Wer den Bagger im Winter draußen unter einer Plane stehen lässt, zahlt die Ersparnis über die Jahre in Elektrik und Hydraulik zurück.
Der größte Einzelposten sind die Anbaugeräte. Der Schnellwechsler ist bei allen Modellen serienmäßig, die Werkzeuge sind es nicht – mit Ausnahme des 40-cm-Tieflöffels bei S-10, S-12, S-15 und S-18 sowie des kompletten Schaufelpakets beim S-12. Beim S-22 gehört kein Löffel ab Werk dazu, er wird nach Aufgabenstellung zusammengestellt. Die folgenden Aufpreise gelten einheitlich für die ganze Baureihe.
Zur Reihenfolge: Löffel zuerst, Spezialwerkzeug später. Zum Serienlöffel gehören in der Praxis eine breite Räumschaufel und ein Schmalgraben-Löffel. Reißzahn und Rechen kosten wenig und lösen häufige Probleme. Hydraulikhammer und Erdbohrer lohnen sich erst, wenn die Aufgabe wiederkehrt – für den einmaligen Einsatz ist Mieten günstiger.
| Anbaugerät | Aufpreis | Wofür |
|---|---|---|
| Schaufelpaket 20 / 30 / 80 cm | auf Anfrage (beim S-12 im Kaufpreis) | Schmalgraben, Standardaushub und breites Planieren |
| Reißzahn | + 250 € | Wurzeln, verdichteter Boden, harte Schichten |
| Rechen | + 250 € | Wurzelwerk und Bauschutt absieben, Rodung |
| Holzgreifer | + 350 € | Stämme, Wurzelstöcke, Rückbaumaterial |
| Grabenlöffel hydraulisch | + 800 € | Böschungen, Planum, Grabenprofil ziehen |
| Hydraulikhammer | + 2.000 € | Beton, alte Fundamente, Fels |
| Erdbohrer 20 cm | + 1.000 € | Zaun- und Pfostenlöcher |
| Erdbohrer 30 cm | + 1.200 € | Baumpflanzung, größere Punktfundamente |
Alle Aufpreise inkl. 19 % MwSt. Welche Kombination zu Ihren Aufgaben passt, stellen wir mit Ihnen zusammen – lieber zwei Werkzeuge, die täglich laufen, als sechs, die im Regal liegen.
Zuerst die nüchterne Rechnung. Ein Minibagger kostet bei uns in der Miete ab 145 € pro Tag inkl. MwSt.; bei Maschinen mit Betriebsstundenzähler sind acht Betriebsstunden im Tagespreis enthalten. Ein S-15 für 15.990 € entspricht damit rechnerisch rund 110 Miettagen. Wer den Bagger drei Wochen im Jahr braucht, mietet günstiger – wer ihn wöchentlich einsetzt, kauft günstiger. Dazwischen entscheiden Verfügbarkeit und Bequemlichkeit: Eine eigene Maschine steht am Samstagmorgen bereit, eine gemietete muss geholt und zurückgebracht werden.
Die eigentlich schwierige Frage ist eine andere: Woher wissen Sie vor dem Kauf, wie sich eine Maschine dieser Größenordnung auf Ihrem Boden und durch Ihre Zufahrt verhält? Auf dem Hof lässt sich das nicht beantworten, auf Ihrer Baustelle schon.
In unserem Mietpark steht ein Minibagger mit 1.850 kg. Sie können ihn für ein oder zwei Tage mieten, ihn auf Ihrem eigenen Grundstück durch Ihr eigenes Gartentor fahren und im echten Boden graben. Das ist keine Probefahrt mit der Verkaufsmaschine und beantwortet auch nicht jede Tonnagefrage – es ist genau eine Maschinengröße. Aber es zeigt Ihnen praktisch, ob Zufahrt, Untergrund, Zugfahrzeug und Anhänger tragen, bevor Sie eine Kaufentscheidung treffen.
Eine Anrechnung der Miete auf den Kaufpreis oder ein Mietkaufmodell bieten wir nicht an – wir schreiben das lieber hin, als es offenzulassen. Der Nutzen liegt in der Sicherheit vor der Entscheidung, nicht in einem Rabatt.
Der Mietbagger wiegt 1.850 kg und ist mit 2,2 m Grabtiefe angegeben. Er gehört nicht zur Stahlhoff-Verkaufsbaureihe – die Frage, ob am Ende 1,5 oder 1,8 Tonnen die richtige Klasse sind, klären Sie damit nicht abschließend, wohl aber die Frage, ob Ihr Grundstück eine Maschine dieser Größenordnung überhaupt hergibt.
Ein Punkt, der beim Kaufpreis untergeht: was passiert, wenn nach zwei Jahren etwas klemmt. Der wichtigste Punkt ist der Motor: In S-10, S-15, S-18 und S-22 arbeitet laut Spezifikation ein Original-Kubota-Diesel, im S-12 ein wassergekühlter Yanmar-Dreizylinder. Das sind Motoren bekannter Hersteller – Ersatzteile und Service sind bei ihnen kein Problem.
Der zweite Punkt ist die Werkstatt. Wir sind ein Kfz-Meisterbetrieb mit eigener Werkstatt am Standort Naunhof; Wartung und Reparaturen laufen dort und nicht über eine Hotline. Eine Besichtigung vor Ort ist nach Absprache möglich – fragen Sie dabei, was Sie wissen wollen.
Der dritte Punkt ist unbequem, gehört aber dazu: Stahlhoff ist eine Handelsmarke. Die Marke gehört der BERDA GmbH, die sich selbst als Generalimporteur und nicht als Hersteller bezeichnet; öffentliche Datenblätter oder Prospekte zu den Modellen gibt es nicht. Zum späteren Wiederverkaufswert dieser Baureihe können wir Ihnen deshalb keine belastbare Aussage machen – dafür fehlen die Daten, und wir schätzen sie hier nicht. Wer eine Maschine lange fährt, spielt die Preisdifferenz beim Kauf ohnehin über die Nutzungsdauer ein.
Für die Wartung gilt in dieser Klasse das Übliche: Motoröl, Filter, Hydraulikölstand und Kettenspannung regelmäßig prüfen, Schmierstellen abschmieren, im Winter geschützt abstellen. Die Wartungsfragen zum konkreten Modell klären wir bei der Übergabe.
Fragen Sie beim Kauf konkret nach Garantieumfang und Wartungsintervallen für das jeweilige Modell – wir sagen Ihnen, was zugesagt ist, und nichts darüber hinaus.
Die folgenden Punkte entscheiden häufiger über einen gelungenen Kauf als die Wahl zwischen zwei benachbarten Modellen. Keiner davon ist ein Anfängerfehler, alle sind vermeidbar.
Alle fünf Modelle sind Neumaschinen und kurzfristig ab unserem Standort Dieselstraße 6 in 04683 Naunhof bei Leipzig verfügbar. Eine Besichtigung vor Ort ist nach Absprache möglich. Bringen Sie das Maß Ihrer engsten Stelle und die Daten Ihres Zugfahrzeugs mit, dann rechnen wir den Transport gleich mit durch.
Erreichbar sind wir montags bis freitags von 06:30 bis 17:00 Uhr unter 034293 / 4770-0. Naunhof liegt östlich von Leipzig, verkehrsgünstig zwischen Leipzig und Grimma; Wurzen, Brandis und Borsdorf sind ebenfalls in der Nähe.
Wenn Sie sich vorab schriftlich orientieren wollen: Auf den fünf Produktseiten steht je Modell die vollständige Serienausstattung mit Preis, auf der Kategorieseite finden Sie alle Bagger im Überblick.
Fünf Baugrößen von 1,0 bis 2,2 Tonnen. Schnellwechsler, hydraulisches Verstellfahrwerk und seitliche Profi-Joysticks sind bei allen Modellen serienmäßig.
| Modell | Minibagger S-10 | Minibagger S-12 | Minibagger S-15 | Minibagger S-18 | Minibagger S-22 |
|---|---|---|---|---|---|
| Preis | ab 9.990 € | ab 12.990 € | ab 15.990 € | ab 18.990 € | ab 24.990 € |
| Ideal für | Gartenbau & enge Einfahrten | Garten- & Landschaftsbau, inkl. Schaufelpaket | Ganzjahres-Einsatz & Tiefbau | Baugruben, Gräben & Fundamente | Gewerblicher Dauereinsatz & Abbruch |
| Eigengewicht | 1.000 kg | 1.200 kg | 1.500 kg | 1.800 kg | 2.200 kg |
| Motor | Kubota · 2 Zylinder | Yanmar · 3 Zylinder | Kubota · 3 Zylinder | Kubota · 3 Zylinder | Kubota · 3 Zylinder |
| Kabine | nicht enthalten | nicht enthalten | beheizt, serienmäßig | beheizt, serienmäßig | beheizt, serienmäßig |
| Rückfahrkamera | – | – | serienmäßig | serienmäßig | serienmäßig |
| Löffel ab Werk | 40 cm serienmäßig | Schaufelpaket 20/30/80 | 40 cm serienmäßig | 40 cm serienmäßig | nach Wunsch |
| Modell ansehen | Modell ansehen | Modell ansehen | Modell ansehen | Modell ansehen |
Alle Preise inkl. 19 % MwSt.
Vier typische Fälle aus der Praxis – mit einer klaren Empfehlung statt einer Auswahlliste.
1.000 kg reichen für diese Arbeiten aus, und das hydraulische Verstellfahrwerk bringt die kleinste Maschine der Baureihe durch das Engmaß. Mehr Tonnage erschwert hier vor allem den Transport.
Minibagger S-10 ab 9.990 €
Zum ModellDer hydraulisch schwenkbare Ausleger ist in der Baureihe nur für den S-12 dokumentiert und erlaubt das Arbeiten dicht an Wand und Zaun. Das Schaufelpaket mit 20, 30 und 80 cm ist bereits im Kaufpreis enthalten, und mit 1.200 kg bleibt die Maschine transport- und zufahrtsfreundlich.
Minibagger S-12 ab 12.990 €
Zum ModellAb dem S-15 sind geschlossene, beheizte Kabine und Rückfahrkamera serienmäßig – bei Kälte und Nässe der entscheidende Unterschied. 1.500 kg bringen zugleich genug Eigengewicht mit, ohne dass der Transport kritisch wird.
Minibagger S-15 ab 15.990 €
Zum Modell1.800 kg Eigengewicht liefern die Standfestigkeit, die beim Reißen zählt – leichtere Maschinen arbeiten in kleineren Bissen und müssen öfter neu ansetzen. Beheizte Kabine und Rückfahrkamera sind serienmäßig an Bord.
Minibagger S-18 ab 18.990 €
Zum ModellMit 2.200 kg ist der S-22 das schwerste Modell der Baureihe und für Abbruch, Fundamentaushub und Dauereinsatz ausgelegt; beheizte Kabine und Rückfahrkamera gehören zur Serie. Ob sich der Aufpreis von 6.000 € gegenüber dem S-18 trägt, hängt von Ihrer Auslastung ab – das rechnen wir mit Ihren Zahlen durch.
Minibagger S-22 ab 24.990 €
Zum ModellNur der S-10 bleibt mit unseren Anhängern unter Ihrer Anhängelast; beim S-12 ist die Grenze bereits überschritten. Offen bleibt die Fahrerlaubnis: Alle geeigneten Anhänger schöpfen die 3.500-kg-Kombinationsgrenze der Klasse B allein aus. Die vollständige Rechnung steht oben im Abschnitt zum Transport.
Minibagger S-10 · ab 9.990 €
Zum ModellIn unserem Mietpark steht ein Minibagger mit 1.850 kg ab 145 € pro Tag. Ein Tag damit auf der eigenen Baustelle zeigt, ob Zufahrt, Boden, Zugfahrzeug und Anhänger passen. Die Feinentscheidung zwischen zwei benachbarten Verkaufsklassen beantwortet er nicht – dafür ist es genau eine Maschinengröße.
Erst mieten · ab 145 €/Tag
Zum Modell
Vermietung, Verkauf und Werkstatt an einem Ort – die Kfz-Service Park GmbH ist eingetragener Kfz-Meisterbetrieb. Neumaschinen sind kurzfristig ab Standort verfügbar, Besichtigung nach Absprache.
Auf dem eigenen Grundstück und im privaten Rahmen brauchen Sie für das Bedienen eines Minibaggers keine Fahrerlaubnis. Einen Führerschein benötigen Sie nur für den Transport, also für Zugfahrzeug und Anhänger. Im gewerblichen Einsatz gilt dagegen die Berufsgenossenschaft: Der Bediener muss mindestens 18 Jahre alt, unterwiesen, praktisch ausgebildet und vom Unternehmer schriftlich beauftragt sein.
Das hängt nicht vom Bagger ab, sondern vom zulässigen Gesamtgewicht von Zugfahrzeug und Anhänger. Mit Klasse B darf die gesamte Kombination 3.500 kg nicht überschreiten, mit B96 sind 4.250 kg möglich, mit BE darf der Anhänger allein 3.500 kg zulässiges Gesamtgewicht haben. Wer einen 3,5-t-Baumaschinenanhänger nutzt, braucht in der Praxis BE, weil der Anhänger die Grenze allein ausschöpft.
Vom Gewicht her ja: Selbst der S-22 kommt mit 2.200 kg Eigengewicht plus 150 kg Reserve auf 2.350 kg Ladung und bleibt damit unter den 2,8 t Nutzlast unseres Baggeranhängers. Zu den Abmessungen der Maschinen gibt es für diese Baureihe kein offizielles Datenblatt – Länge, Breite und Höhe klären wir deshalb vor der Abholung am konkreten Modell. Entscheidend ist außerdem die gebremste Anhängelast Ihres Zugfahrzeugs; sie steht in Ziffer 28 des Fahrzeugscheins beziehungsweise im Feld O.1 der Zulassungsbescheinigung Teil I.
In der Stahlhoff-Baureihe reichen die Eigengewichte von 1.000 kg beim S-10 über 1.200 kg (S-12), 1.500 kg (S-15) und 1.800 kg (S-18) bis 2.200 kg beim S-22. Für den Transport sollten Sie Betriebsstoffe, Zweitlöffel und Zurrmittel zusätzlich einrechnen – als Planwert etwa 150 kg. Damit liegt selbst der größte S-22 bei rund 2.350 kg Ladung.
Für Beete, Teichgruben, Wurzelstöcke und Randsteine reicht ein Bagger mit 1,0 bis 1,2 Tonnen aus, also der S-10 ab 9.990 € oder der S-12 ab 12.990 € inkl. MwSt. Entscheidend ist weniger die Grabkraft als die schmalste Stelle auf dem Weg zur Baustelle. Das hydraulische Verstellfahrwerk lässt die Maschine zum Durchfahren schmal einfahren und zum Arbeiten wieder breit ausfahren.
Ab dem S-15. Für S-10 und S-12 führen die Vergleichsdaten „Kabine: nicht enthalten", ab dem S-15 ab 15.990 € gehören eine geschlossene, beheizte Kabine und eine Rückfahrkamera zum Serienumfang. Als Orientierung: Wer regelmäßig bei Kälte oder Nässe und mehrere Stunden am Stück auf der Maschine sitzt, ist in der Kabinenklasse richtig. Bei kurzen Einsätzen mit häufigem Ein- und Aussteigen sind S-10 und S-12 die praktischere Wahl.
Für Leitungs-, Kabel- und Drainagegräben passen der S-12 mit 1,2 Tonnen und der S-15 mit 1,5 Tonnen. Ausschlaggebend ist meist weniger die Tiefe als die Ausdauer über viele Stunden, weshalb bei regelmäßigem Grabenbau die beheizte Kabine des S-15 den Ausschlag gibt. Beim S-12 ist das Schaufelpaket mit 20, 30 und 80 cm bereits im Kaufpreis enthalten. Wenn eine bestimmte Grabtiefe zwingend ist, fragen Sie den Wert für das konkrete Modell vor dem Kauf ab.
Ein Minibagger kostet bei uns in der Miete ab 145 € pro Tag inkl. MwSt.; bei Maschinen mit Betriebsstundenzähler sind acht Betriebsstunden im Tagespreis enthalten. Ein S-15 für 15.990 € entspricht damit rechnerisch rund 110 Miettagen. Wer die Maschine nur wenige Wochen im Jahr braucht, fährt mit der Miete günstiger; ab regelmäßigem wöchentlichem Einsatz trägt der Kauf.
In unserem Mietpark steht ein Minibagger mit 1.850 kg, den Sie ab 145 € pro Tag inkl. MwSt. mieten und auf Ihrer eigenen Baustelle einsetzen können. Das ist eine andere Maschine als die Modelle der Verkaufsbaureihe und deckt genau eine Größenordnung ab – ersetzt also keine Modellwahl. Es zeigt Ihnen aber praktisch, ob Zufahrt, Untergrund, Zugfahrzeug und Anhänger passen. Eine Anrechnung der Miete auf den Kaufpreis gibt es nicht.
Für die Stahlhoff-Baureihe existiert kein offizielles Datenblatt mit Grabtiefen. Deshalb veröffentlichen wir hier keine Zahlenreihe und geben auch keine fremden Katalogwerte weiter – wenn eine bestimmte Tiefe für Ihr Vorhaben zwingend ist, nennen Sie uns die Zahl, dann klären wir sie für das konkrete Modell. Zur Größenordnung: Der Minibagger in unserem Mietpark wiegt 1.850 kg und ist mit 2,2 m Grabtiefe angegeben; diese Werte gehören zu einer anderen Maschine und lassen sich nicht auf die Verkaufsbaureihe übertragen.
Zum serienmäßigen Löffel gehören in der Praxis eine breite Räumschaufel und ein schmaler 20-cm-Löffel – das deckt das Schaufelpaket mit 20, 30 und 80 cm ab, das beim S-12 im Preis enthalten und bei den anderen Modellen zubuchbar ist. Reißzahn und Rechen kosten je 250 € und lösen häufige Probleme wie Wurzeln und Bauschutt. Hydraulikhammer (+ 2.000 €) und Erdbohrer (ab + 1.000 €) lohnen sich erst bei wiederkehrenden Aufgaben; für den Einzelfall ist Mieten günstiger.
Ein Minibagger ist eine Arbeitsmaschine auf Kettenfahrwerk und für Schrittgeschwindigkeit auf der Baustelle gebaut – für den S-12 sind 1,5 km/h angegeben. Er ist zum Transportieren gedacht, nicht zum Fahren im öffentlichen Verkehr. Planen Sie auch kurze Strecken zwischen zwei Grundstücken über den Anhänger. Was im Einzelfall zulässig ist, entscheidet die Zulassungsbehörde; das hier ist keine Rechtsberatung.
Preis, Verfügbarkeit und Ausstattung nennen wir Ihnen direkt – Antwort gibt es werktags meist noch am selben Tag. Rufen Sie uns an oder senden Sie eine unverbindliche Anfrage.