HL1028
ab 21.990 €- Ideal für
- Stall, Reithalle & enge Höfe
- Motor
- Perkins · 3 Zyl.
- Leistung
- 25 PS
- Hubkraft
- 900 kg
- Hublast*
- 600 kg
- Hubhöhe*
- 2,37 m
- Fahrerplatz
- offenes Schutzdach
- Getriebe
- Hydrostat
Die kurze Antwort: Messen Sie die Oberkante dessen, was Sie regelmäßig überladen, und halten Sie sie gegen die vier Hubhöhen der Baureihe – 2,37 m beim HL1028, 2,55 m beim HL1230, 3,45 m beim HL1230T und 4,16 m bei 2812T und 2812T+. Erst wenn Ihre gemessene Kante über dem liegt, was die knickgelenkten Modelle erreichen, brauchen Sie den Teleskoparm. Zwischen der kleinsten und der größten Maschine der Baureihe liegen 21.990 € und 49.990 €, alle Preise inkl. 19 % MwSt. Diese Seite zeigt, woran die Entscheidung tatsächlich hängt – und wo Sie sich den Aufpreis sparen können.

Die Entscheidung zwischen Hoflader und Teleskoplader fällt nicht am Preis, sondern an drei Zahlen, die auf Ihrem eigenen Betrieb liegen. Nehmen Sie deshalb einen Zollstock, bevor Sie sich mit Motoren, Hubkräften und Ausstattungslisten beschäftigen.
Der erste Wert entscheidet über Hoflader oder Teleskoplader, der zweite über das Modell, der dritte ist ein hartes Ausschlusskriterium: Was nicht durch Ihr Stalltor oder Ihre Hallendurchfahrt passt, brauchen Sie gar nicht erst zu vergleichen. Eine Maschine, die einmal im Jahr nicht in die Reithalle kommt, ist keine Kompromisslösung, sondern eine Fehlinvestition.
Zu den STAHLHOFF-Ladern liegen uns keine schriftlich bestätigten Außenmaße und Wendekreise des Herstellers vor, deshalb stehen sie auf keiner unserer Seiten. Nennen Sie uns Ihre drei Maße, dann holen wir die verbindlichen Maschinendaten vor der Bestellung beim Importeur ein.
Jeder Prospekt nennt die Hubhöhe der Maschine. Für Ihre Entscheidung zählt aber die Höhe dessen, was Sie überladen wollen. Drehen Sie die Rechnung deshalb um und messen Sie zuerst die Oberkante Ihres Ladeziels – an der höchsten Stelle, nicht in der Mitte.
Auf diese Oberkante kommt ein Zuschlag, damit die Schaufel beim Abkippen frei über die Kante schwenkt und das Ladegut nicht an der Bordwand hängen bleibt. Wie groß der ausfallen muss, hängt von Schaufelform und Material ab – bei sperrigem Gut wie Mist oder Grünschnitt mehr als bei Schüttgut. Eine pauschale Zahl dafür nennen wir hier bewusst nicht. Sagen Sie uns Ihre gemessene Oberkante und das Material, dann ordnen wir das zusammen ein.
Für den Vergleich wichtig: Die Hubhöhen unserer Modelle sind an der Unterkante der Standardschaufel gemessen. Das sind 2,37 m beim HL1028, 2,55 m beim HL1230, 3,45 m beim HL1230T und 4,16 m bei 2812T und 2812T+. Zwischen HL1230 und HL1230T liegen 90 cm.
Zwei Zahlen, die leicht zu verwechseln sind: Die Hubkraft ist der Wert an der Aufnahme. Die Hublast ist das, was bei maximaler Hubhöhe oben noch übrig bleibt. Genau so sind die Werte in unseren Datenblättern definiert – Hublast gemessen an der Aufnahme bei maximaler Hubhöhe.
Wie weit die beiden Werte auseinanderliegen, ist von Modell zu Modell verschieden und folgt nicht der Hubkraft. Der HL1230 hat mit 1.600 kg die höchste Hubkraft der Baureihe, oben bleiben davon 1.000 kg. Der 2812T beginnt bei 1.400 kg und trägt oben noch 1.200 kg – also 200 kg mehr als der HL1230, obwohl seine Prospektzahl unten kleiner ist. Wer schwer und hoch arbeitet, entscheidet nach der Hublast, nicht nach der Hubkraft.
| Modell | Hubkraft (an der Aufnahme) | Hublast (bei voller Hubhöhe) | Differenz | Hubhöhe |
|---|---|---|---|---|
| HL1028 | 900 kg | 600 kg | 300 kg | 2,37 m |
| HL1230 | 1.600 kg | 1.000 kg | 600 kg | 2,55 m |
| HL1230T | 1.500 kg | 900 kg | 600 kg | 3,45 m |
| 2812T | 1.400 kg | 1.200 kg | 200 kg | 4,16 m |
| 2812T+ | 1.400 kg | 1.200 kg | 200 kg | 4,16 m |
Hublast – gemessen an der Aufnahme bei maximaler Hubhöhe. Hubhöhe – gemessen an der Unterkante der Standardschaufel. Wenn Sie nahe an diesen Werten arbeiten, wiegen Sie Ihre schwerste Last einmal nach, statt sie zu schätzen.
Der Schritt vom HL1230 zum HL1230T ist die klarste Rechnung der Baureihe, weil beide Maschinen denselben Vierzylinder-Kubota nach EURO 5 mit 18,4 kW / 25 PS und dieselbe geschlossene Kabine haben. Der nennenswerte Unterschied ist der teleskopierbare Ladearm. Er bringt 90 cm mehr Hubhöhe – von 2,55 m auf 3,45 m – und kostet 100 kg Hubkraft sowie 100 kg Hublast. Preislich liegen 29.990 € und 36.990 € auseinander.
Dazu kommt ein Punkt, der in keiner Preisliste steht: Ein Teleskoparm ist ein zusätzliches bewegtes Bauteil. Wer den Lader vor allem zum Aufnehmen und Umsetzen einsetzt und nur selten hoch lädt, bezahlt und belastet Technik, die er nicht braucht. Wenn Sie den Teleskoparm nicht sicher brauchen, ist der HL1230 die einfachere Maschine.
Der Schritt vom HL1230T zum 2812T ist dagegen kein reiner Armaufpreis, sondern ein Wechsel der Bauart: vom knickgelenkten Hoflader mit Teleskoparm zum Teleskoplader. 32,4 kW / 45 PS statt 18,4 kW / 25 PS, 4,16 m statt 3,45 m Hubhöhe und 1.200 kg statt 900 kg Hublast oben. Wenn Sie ohnehin regelmäßig an die Grenze des HL1230T kommen, ist der 2812T meist die passendere Maschine.
| Schritt | Preisdifferenz | Was Sie bekommen | Was Sie aufgeben |
|---|---|---|---|
| HL1028 → HL1230 | 8.000 € | 18 cm mehr Hubhöhe, 700 kg mehr Hubkraft, 400 kg mehr Hublast, geschlossene Kabine serienmäßig | Baugröße und Preis – technisch keine Nachteile |
| HL1230 → HL1230T | 7.000 € | 90 cm mehr Hubhöhe (2,55 → 3,45 m) | 100 kg Hubkraft, 100 kg Hublast, Teleskoparm als zusätzliches bewegtes Bauteil |
| HL1230T → 2812T | 9.000 € | 71 cm mehr Hubhöhe (3,45 → 4,16 m), 300 kg mehr Hublast oben, 45 statt 25 PS | 100 kg Hubkraft unten, andere Bauart und größere Maschine |
| 2812T → 2812T+ | 4.000 € | Yanmar-Dreizylinder statt Perkins-Dreizylinder, beide nach EURO 5 | nur die Preisdifferenz – Hubkraft, Hublast und Hubhöhe sind identisch |
Nach oben zu empfehlen ist einfach. Deshalb hier zuerst die andere Richtung: drei Fälle, in denen wir Ihnen ausdrücklich vom teureren Modell abraten.
Erstens, wenn Sie flach laden und selten mehr als 600 kg nach oben heben. Dann macht der HL1028 ab 21.990 € mit 900 kg Hubkraft und 2,37 m Hubhöhe alles, was Sie brauchen, und Sie sparen 8.000 € gegenüber dem HL1230. Zweitens, wenn Sie zwar schwer laden, aber immer flach – Mist aus der Box, Futter an die Krippe, Erde in den Anhänger. Dafür ist der HL1230 ab 29.990 € mit 1.600 kg Hubkraft die kräftigste Maschine der Baureihe; mit den 7.000 € Unterschied zum HL1230T zahlen Sie für Hubhöhe, die Sie dann nicht nutzen – und geben dafür 100 kg Hubkraft und 100 kg Hublast ab. Drittens, wenn der Lader ohnehin nur wenige Stunden im Monat läuft und Sie bereits einen Traktor haben – dann prüfen Sie erst, ob ein Frontlader an einem Kleintraktor reicht.
Zur Einordnung dieser dritten Möglichkeit: Der Startrac 26 kostet ab 11.990 €, der Frontlader ist dabei ein kostenpflichtiges Anbaugerät und schlägt inklusive Schaufel und Montage mit 4.500 € zu Buche. Er hebt 500 kg – gegenüber 900 kg Hubkraft beim HL1028. Für Grundstückspflege, leichte Hofarbeit und gelegentliches Aufladen kann das genügen; wer täglich lädt, ist mit einem Lader besser bedient.
Ein Punkt, an dem wir dagegen selten zum Sparen raten, ist die Kabine. Der HL1028 hat ein offenes Schutzdach mit Überrollbügel, ab dem HL1230 ist die geschlossene Kabine serienmäßig. Wer den Lader ganzjährig und täglich braucht, arbeitet mit Kabine im November anders als ohne – das ist keine Komfortfrage, sondern eine Frage der Einsatzstunden, die tatsächlich zusammenkommen.
Im landwirtschaftlichen Betrieb sind die Alltagsarbeiten – Futter schieben, Mist laden, Getreide umsetzen, Anhänger beladen – mit dem HL1230 und seinen 1.600 kg Hubkraft weitgehend abgedeckt. Bei voller Hubhöhe bleiben 1.000 kg – wiegen Sie Ihre schwerste Last, bevor Sie sich festlegen. Die Grenze ist nicht die Kraft, sondern die Höhe: 2,55 m reichen über niedrige und mittlere Bordwände, bei hohen Bordwänden und Aufsätzen wird es knapp.
Die Entscheidung kippt an zwei Stellen: beim Ballenstapeln über zwei Lagen hinaus und beim Beladen eines Häcksel-Abfuhrwagens oder einer Lkw-Pritsche. Beides liegt über dem, was der HL1230 erreicht. Wer das mehrmals im Jahr braucht, kommt am HL1230T ab 36.990 € nicht vorbei; wer es in der Erntespitze täglich braucht, ist mit dem 2812T ab 45.990 € besser bedient, weil dessen 1.200 kg Hublast bei 4,16 m Hubhöhe 200 kg über dem HL1230 und 300 kg über dem HL1230T liegen.
Rechnen Sie vorher nach, an wie vielen Tagen im Jahr das tatsächlich anfällt. Zwischen HL1230 und 2812T liegen 16.000 €. Ob sich dieser Unterschied über die tatsächlichen Einsatztage trägt, entscheidet Ihr Betriebsablauf und nicht die Zahl im Datenblatt.
Auf Reitanlagen und Pensionsställen entscheidet in der Regel nicht die Hubhöhe, sondern die Durchfahrt. Stallgassen, Hallentore und gewachsene Altgebäude setzen eine harte Grenze, und die knickgelenkte Bauweise ist hier im Vorteil: Das Hinterrad läuft in der Spur des Vorderrads, die Maschine wendet auf engem Raum und schont dabei Stallboden und Grasnarbe. Der HL1028 ab 21.990 € ist dafür die kompakteste Maschine der Baureihe.
Die Rechnung ändert sich, sobald regelmäßig ein Miststreuer mit Aufsatz überladen werden muss. Solche Aufbauten liegen deutlich über der Bordwandhöhe eines normalen Anhängers – messen Sie die Oberkante nach. Liegt sie über dem, was HL1028 und HL1230 mit 2,37 und 2,55 m erreichen, fängt der HL1230T mit 3,45 m Hubhöhe an, Sinn zu ergeben. Dasselbe gilt, wenn Einstreu-Ballen in mehreren Lagen gestapelt werden.
Der Fehler in die andere Richtung ist genauso teuer: Es wird der große Teleskoplader gekauft, weil der Miststreuer viermal im Jahr überladen wird – und dann kommt die Maschine an den übrigen Tagen nicht sauber durch die Stallgasse. Messen Sie deshalb erst das Tor. Wenn die Durchfahrt eng ist, ist die kleinere Maschine plus eine andere Lösung für den Streuer meist die bessere Entscheidung.
Im kommunalen Einsatz läuft die Maschine selten im gleichen Aufbau: Schneeschild im Winter, Schaufel und Palettengabel im Frühjahr, Grünschnitt und Container im Sommer. Entscheidend ist deshalb weniger die maximale Hubhöhe als der ganzjährige Betrieb – und damit die geschlossene Kabine, die ab dem HL1230 serienmäßig ist. Für den Winterdienst um sechs Uhr morgens ist das kein Komfortpunkt.
Zur Hubhöhe: Messen Sie die Oberkante dessen, was Sie überladen, und halten Sie sie gegen die 2,55 m des HL1230 und die 3,45 m des HL1230T. Der Schritt zum 2812T ab 45.990 € entscheidet sich weniger an einem einzelnen Ladeziel als an Frequenz und Last: Wer täglich lädt und dabei regelmäßig mehr als 900 kg nach oben bringt, findet dort 1.200 kg Hublast bei 4,16 m Hubhöhe – und mit 32,4 kW / 45 PS zugleich Reserven für Dauerbetrieb und schwere Anbaugeräte.
Für die kommunale Beschaffung wichtig: Kehrmaschine, Schneeschild, Palettengabel, 4-in-1-Schaufel, ein zusätzlicher Steuerkreis und eine Straßenzulassung gehören bei diesen Maschinen nicht zum Serienlieferumfang, sondern sind Punkte, die wir vor der Bestellung mit dem Hersteller abstimmen. Nennen Sie uns Ihre Leistungsbeschreibung, dann bekommen Sie eine belastbare Aussage, was lieferbar ist – und was nicht.
Serienmäßig ausgeliefert wird jede Maschine der Baureihe mit Standardschaufel, hydrostatischem Fahrantrieb, Arbeitsscheinwerfern und Außenspiegeln, ab dem HL1230 zusätzlich mit geschlossener Kabine und Scheibenwischer. Alles Weitere ist Abstimmungssache und wird vor der Bestellung schriftlich festgehalten.
Im Garten- und Landschaftsbau geht es seltener um maximale Hubhöhe als um Beweglichkeit in fertigen Anlagen. Substrat und Splitt umsetzen, Paletten mit Pflastersteinen an die Verlegestelle bringen, Aushub in den Container laden – dafür reicht ein knickgelenkter Hoflader. Der HL1230 bringt mit 1.600 kg die höchste Hubkraft der Baureihe an die Aufnahme, und die knickgelenkte Bauweise schont Grasnarbe und fertige Flächen, weil das Hinterrad in der Spur des Vorderrads läuft.
Neben der Hubhöhe entscheidet im Galabau der Transport zur Baustelle: Was täglich auf den Anhänger soll, muss zur Zugkombination passen. Betriebsgewichte der STAHLHOFF-Lader liegen uns nicht schriftlich bestätigt vor und stehen deshalb auf keiner unserer Seiten. Für die Transportfrage holen wir den Wert vor der Bestellung beim Importeur ein – klären Sie das vor der Modellwahl, nicht danach.
Alle fünf Maschinen fahren hydrostatisch, lassen sich also stufenlos per Pedal dosieren, ohne zu kuppeln oder zu schalten – im Stall und an der Rampe ist das der wichtigste Bedienpunkt. Die Standardschaufel ist bei jedem Modell im Lieferumfang. Was die Modelle unterscheidet, sind Fahrerplatz, Hubkraft, Hublast und Hubhöhe.
Die ausführlichen Datenblätter mit Motor, Getriebe und Serienausstattung finden Sie auf den jeweiligen Modellseiten.
Hof- und Teleskoplader gelten in Deutschland üblicherweise als selbstfahrende Arbeitsmaschinen. Für diese Fahrzeugart gilt: Bis zu einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h besteht keine Zulassungspflicht, ein amtliches Kennzeichen ist dann nicht erforderlich. Fahrerlaubnisseitig deckt die Klasse L selbstfahrende Arbeitsmaschinen bis zu einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h ab. Die häufig genannten 40 km/h gelten nur für land- und forstwirtschaftliche Zugmaschinen, nicht für Lader.
Zur Versicherung: Selbstfahrende Arbeitsmaschinen sind bis zu einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h von der Kfz-Versicherungspflicht ausgenommen. Das heißt nicht, dass kein Versicherungsschutz nötig wäre – abgedeckt wird der Betrieb solcher Maschinen in der Praxis über die Betriebshaftpflicht. Klären Sie das mit Ihrem Versicherer, bevor die Maschine auf öffentlichem Grund bewegt wird.
Wir sagen dazu offen, was wir wissen und was nicht: Zu den STAHLHOFF-Ladern liegt uns keine schriftlich bestätigte Angabe zur bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit und kein StVZO-, ABE- oder CoC-Nachweis vor. Eine Straßenzulassung ist deshalb kein zugesicherter Lieferumfang, sondern ein Punkt, den wir für Sie beim Hersteller anfragen. Wenn Sie regelmäßig über eine öffentliche Straße zwischen zwei Betriebsstätten fahren, ist diese Frage vor der Modellwahl zu klären.
Die hier genannten Regeln sind die allgemeine Rechtslage und keine Rechtsberatung. Verbindlich entscheidet die zuständige Zulassungsstelle im Einzelfall – wir liefern Ihnen die Herstellerangaben, sobald sie schriftlich vorliegen.
Was hinter der Marke steckt, beantworten wir so weit, wie wir es belegen können. STAHLHOFF ist eine Marke der BERDA GmbH. Die BERDA GmbH bezeichnet sich selbst als exklusiver Generalimporteur im deutschsprachigen Raum – nicht als Hersteller. Ein deutscher Hersteller steht hinter diesen Maschinen also nicht.
Belegbar sind dagegen die Antriebe, und die sind das entscheidende Bauteil: Im HL1028 arbeitet ein Perkins-Dreizylinder, in HL1230 und HL1230T ein Kubota-Vierzylinder nach EURO 5, im 2812T ein Perkins-Dreizylinder und im 2812T+ ein Yanmar-Dreizylinder, beide nach EURO 5. Das sind Markenmotoren, für die Service und Ersatzteile flächendeckend verfügbar sind. Darauf kommt es an, wenn eine Maschine zehn Jahre laufen soll.
Was wir zu diesen Maschinen bewusst nicht veröffentlichen: Abmessungen, Wendekreise, Hydraulikwerte, Tankinhalte und Betriebsgewichte. Zu keinem der fünf Modelle gibt es ein öffentliches Datenblatt, und wir übernehmen keine Werte von ähnlich aussehenden Fremdmaschinen. Wenn Sie eine dieser Angaben für Ihre Entscheidung brauchen, fragen wir sie schriftlich beim Importeur an.
Der Service läuft bei uns im eigenen Haus. Hinter mietmaschine24 steht die Kfz-Service Park GmbH, ein Kfz-Meisterbetrieb mit eigener Werkstatt in Naunhof – wir bleiben auch nach dem Kauf Ihr Ansprechpartner.
Eine Maschine dieser Größenordnung kauft man nicht nach Datenblatt. Eine Besichtigung vor Ort ist nach Absprache möglich – welches Modell sich zeigen lässt, klären wir vorher am Telefon, damit Sie nicht umsonst fahren.
Sie finden uns in der Dieselstraße 6 in 04683 Naunhof bei Leipzig, geöffnet Montag bis Freitag von 06:30 bis 17:00 Uhr. Für einen Termin rufen Sie am besten kurz vorher an unter 034293 / 4770-0 oder schreiben Sie an mietmaschine24@kfz-park.com.
Wenn Sie vorab wissen wollen, welches Modell für Ihren Betrieb passt, schicken Sie uns Ihre drei Maße und Ihre schwerste Last – dann bekommen Sie eine konkrete Empfehlung statt einer Preisliste. Alle fünf Lader sind Neumaschinen und kurzfristig ab Standort Naunhof verfügbar.
Fünf Modelle vom kompakten Knicklader bis zum Teleskoplader. Hydrostatischer Fahrantrieb und Standardschaufel sind bei allen Modellen dabei; ab dem HL1230 kommt die geschlossene Kabine hinzu.
| Modell | HL1028 | HL1230 | HL1230T | 2812T | 2812T+ |
|---|---|---|---|---|---|
| Preis | ab 21.990 € | ab 29.990 € | ab 36.990 € | ab 45.990 € | ab 49.990 € |
| Ideal für | Stall, Reithalle & enge Höfe | Schwere Lasten im Ganzjahresbetrieb | Wenn die Hubhöhe knapp wird | Lkw beladen & Ballen stapeln | Wie 2812T – mit Yanmar-Antrieb |
| Motor | Perkins · 3 Zyl. | Kubota · 4 Zyl. | Kubota · 4 Zyl. | Perkins · 3 Zyl. | Yanmar · 3 Zyl. |
| Leistung | 25 PS | 18,4 kW / 25 PS | 18,4 kW / 25 PS | 32,4 kW / 45 PS | 32,4 kW / 45 PS |
| Hubkraft | 900 kg | 1.600 kg | 1.500 kg | 1.400 kg | 1.400 kg |
| Hublast* | 600 kg | 1.000 kg | 900 kg | 1.200 kg | 1.200 kg |
| Hubhöhe* | 2,37 m | 2,55 m | 3,45 m | 4,16 m | 4,16 m |
| Fahrerplatz | offenes Schutzdach | geschlossen, serienmäßig | geschlossen, serienmäßig | geschlossen, serienmäßig | geschlossen, serienmäßig |
| Getriebe | Hydrostat | Hydrostat | Hydrostat | Hydrostat | Hydrostat |
| Modell ansehen | Modell ansehen | Modell ansehen | Modell ansehen | Modell ansehen |
*Hublast – gemessen an der Aufnahme bei maximaler Hubhöhe · *Hubhöhe – gemessen Unterkante Standardschaufel. Alle Preise inkl. 19 % MwSt.
Vier typische Fälle aus der Praxis – mit einer klaren Empfehlung statt einer Auswahlliste.
2,37 m Hubhöhe und 900 kg Hubkraft decken flaches Laden und Hofarbeit ab. Die kompakteste Maschine der Baureihe kommt dorthin, wo größere Lader nicht mehr rangieren – und Sie sparen 8.000 € gegenüber dem HL1230.
Hoflader HL1028 ab 21.990 €
Zum Modell1.600 kg Hubkraft sind der höchste Wert der Baureihe, bei voller Hubhöhe bleiben 1.000 kg. Die geschlossene Kabine ist serienmäßig, und mit den 7.000 € Unterschied zum HL1230T zahlen Sie für Hubhöhe, die Sie dann nicht nutzen – und geben dafür 100 kg Hubkraft und 100 kg Hublast ab.
Hoflader HL1230 ab 29.990 €
Zum ModellMit 3,45 m Hubhöhe erreicht der Teleskoparm 90 cm mehr als der HL1230 – genau der Bereich, in dem HL1028 und HL1230 aussteigen. Motor und Kabine sind identisch mit dem HL1230; Sie zahlen für die Höhe – und geben dafür 100 kg Hubkraft und 100 kg Hublast ab.
Hoflader HL1230T ab 36.990 €
Zum Modell4,16 m Hubhöhe und 1.200 kg Hublast bei voller Höhe – das sind 300 kg mehr oben als beim HL1230T. Mit 32,4 kW / 45 PS bringt die Maschine zudem Reserven für Dauerbetrieb und schwere Anbaugeräte mit.
Teleskoplader 2812T ab 45.990 €
Zum ModellHubkraft, Hublast und Hubhöhe sind identisch zum 2812T; der einzige Unterschied ist der Yanmar-Dreizylinder nach EURO 5 statt des Perkins. Wer keinen Grund für einen bestimmten Motorenhersteller hat, spart mit dem 2812T 4.000 €.
Teleskoplader 2812T+ ab 49.990 €
Zum ModellBei geringer Auslastung rechnet sich eine eigene Ladermaschine oft nicht. Der Frontlader für den Startrac 26 ist ein kostenpflichtiges Anbaugerät – inklusive Schaufel und Montage 4.500 € – und hebt 500 kg. Das deckt Grundstückspflege, leichte Hofarbeit und gelegentliches Aufladen ab, bleibt aber deutlich unter den 900 kg Hubkraft des HL1028.
Startrac 26 · ab 11.990 €
Zum ModellDer HL1230T bringt 3,45 m Hubhöhe und behält Motor und Kabine des HL1230. Zum 2812T sind es weitere 9.000 € – dieser Schritt lohnt sich erst, wenn Sie die 4,16 m und die 1.200 kg Hublast oben regelmäßig brauchen und nicht nur an einzelnen Tagen.
HL1230T ab 36.990 € statt 2812T
Zum Modell
Vermietung, Verkauf und Werkstatt an einem Ort – die Kfz-Service Park GmbH ist eingetragener Kfz-Meisterbetrieb. Neumaschinen sind kurzfristig ab Standort verfügbar, Besichtigung nach Absprache.
Ein Hoflader ist meist knickgelenkt und hat einen festen, kurzen Ladearm; er ist dadurch kompakt, wendig und günstiger. Ein Teleskoplader hat einen ausfahrbaren Arm und erreicht deutlich mehr Hubhöhe, ist dafür größer, teurer und hat mit dem Teleskoparm ein zusätzliches bewegtes Bauteil. In der STAHLHOFF-Baureihe von mietmaschine24 hebt der knickgelenkte HL1230 2,55 m hoch, der Teleskoplader 2812T dagegen 4,16 m.
Nein, darauf sollten Sie sich nicht verlassen. Zur gemessenen Oberkante kommt immer ein Zuschlag, damit die Schaufel beim Abkippen frei über die Kante schwenken kann – und der bleibt bei 2,55 m Hubhöhe und 2,40 m Bordwand nicht übrig. Sicher überladen Sie eine solche Bordwand mit dem Teleskop-Hoflader HL1230T und seinen 3,45 m Hubhöhe. Messen Sie an der höchsten Stelle der Bordwand, nicht in der Mitte.
Die Hubkraft ist der Wert, den die Maschine an der Aufnahme bewegen kann; die Hublast ist das, was bei maximaler Hubhöhe oben noch übrig bleibt. Der Unterschied ist erheblich: Der Hoflader HL1230 hat 1.600 kg Hubkraft, aber 1.000 kg Hublast, der Teleskoplader 2812T dagegen 1.400 kg Hubkraft und 1.200 kg Hublast. Wer hoch lädt, entscheidet nach der Hublast, nicht nach der Hubkraft.
Messen Sie die Oberkante Ihres Streuers samt Aufsatz nach und rechnen Sie einen Zuschlag für das Abkippen dazu. Solche Aufbauten liegen deutlich über der Bordwandhöhe eines normalen Kippers, weshalb Hoflader mit 2,37 oder 2,55 m Hubhöhe hier in der Regel ausscheiden. Sinnvoll ist ab hier ein Teleskop-Hoflader mit 3,45 m Hubhöhe wie der STAHLHOFF HL1230T ab 36.990 € inkl. MwSt.
Ein kompakter Teleskop-Hoflader mit 3,45 m Hubhöhe beginnt bei mietmaschine24 bei 36.990 € inkl. 19 % MwSt. (STAHLHOFF HL1230T). Ein Teleskoplader mit 45 PS und 4,16 m Hubhöhe kostet ab 45.990 € (2812T) beziehungsweise ab 49.990 € mit Yanmar-Motor (2812T+). Zum Vergleich: Der knickgelenkte Hoflader HL1230 ohne Teleskoparm liegt bei 29.990 €.
Der Preisunterschied zwischen HL1230 und HL1230T beträgt 7.000 € und bringt 90 cm mehr Hubhöhe – von 2,55 m auf 3,45 m – bei 100 kg weniger Hubkraft und 100 kg weniger Hublast. Er lohnt sich, wenn Sie regelmäßig über Kanten laden, die der HL1230 nicht mehr erreicht: Miststreuer mit Aufsatz, Lkw-Pritsche, dritte Ballenlage. Bleibt Ihre höchste Ladekante darunter, zahlen Sie für Höhe, die Sie nicht nutzen.
Hof- und Teleskoplader gelten in der Regel als selbstfahrende Arbeitsmaschinen und sind bis zu einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h von der Zulassungspflicht befreit, benötigen also kein amtliches Kennzeichen. Die Fahrerlaubnisklasse L deckt selbstfahrende Arbeitsmaschinen bis 25 km/h bauartbedingter Höchstgeschwindigkeit ab; die oft genannten 40 km/h gelten nur für land- und forstwirtschaftliche Zugmaschinen. Von der Kfz-Versicherungspflicht sind selbstfahrende Arbeitsmaschinen ebenfalls nur bis zu einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h ausgenommen – klären Sie den Versicherungsschutz in jedem Fall mit Ihrem Versicherer. Verbindlich entscheidet die zuständige Zulassungsstelle im Einzelfall.
Nein. Im Mietpark von mietmaschine24 stehen Radlader – der L504 und der ZL 602 –, aber keine Hoflader und keine Teleskoplader. Durchfahrt und Hubhöhe Ihres künftigen Laders lassen sich damit nicht beantworten, weil die Mietmaschinen weder in Bauart noch in Baugröße mit den STAHLHOFF-Modellen vergleichbar sind. Für einen Eindruck von den Verkaufsmodellen vereinbaren Sie eine Besichtigung in Naunhof.
Messen Sie die lichte Breite und die lichte Höhe Ihrer engsten Durchfahrt sowie den Platz zum Wenden davor, bevor Sie Modelle vergleichen. Zu den STAHLHOFF-Ladern liegen keine schriftlich bestätigten Außenmaße vor, deshalb veröffentlicht mietmaschine24 keine Maßangaben, die der Hersteller nicht bestätigt hat. Die verbindlichen Maße holen wir auf Anfrage beim Importeur ein.
Auf Reitanlagen entscheidet meist die Durchfahrt und nicht die Hubhöhe: Für enge Stallgassen ist der kompakte HL1028 ab 21.990 € die passende Maschine, für den täglichen Ganzjahresbetrieb mit geschlossener Kabine der HL1230 ab 29.990 €. Erst wenn regelmäßig ein Miststreuer mit Aufsatz überladen oder Einstreu in mehreren Lagen gestapelt wird, rechnet sich der HL1230T mit 3,45 m Hubhöhe ab 36.990 €. Ein großer Teleskoplader, der nicht durch die Stallgasse passt, ist für einen Pferdebetrieb die falsche Wahl.
Bei Hubkraft (1.400 kg), Hublast (1.200 kg) und Hubhöhe (4,16 m) sind beide Teleskoplader identisch, ebenso bei geschlossener Kabine und hydrostatischem Fahrantrieb. Der Unterschied liegt allein im Motor: Der 2812T fährt mit einem Perkins-Dreizylinder nach EURO 5, der 2812T+ mit einem Yanmar-Dreizylinder nach EURO 5, beide mit 32,4 kW / 45 PS. Der 2812T kostet ab 45.990 €, der 2812T+ ab 49.990 € inkl. 19 % MwSt.
Nicht zwangsläufig. Entscheidend ist, auf welcher Höhe Sie die Last brauchen: Der Hoflader HL1230 hebt an der Aufnahme mit 1.600 kg am meisten, bei voller Hubhöhe bleiben davon 1.000 kg. Der Teleskoplader 2812T beginnt bei 1.400 kg, trägt oben aber noch 1.200 kg. Wer regelmäßig hoch lädt, ist mit der Maschine mit der kleineren Prospektzahl besser bedient.
Preis, Verfügbarkeit und Ausstattung nennen wir Ihnen direkt – Antwort gibt es werktags meist noch am selben Tag. Rufen Sie uns an oder senden Sie eine unverbindliche Anfrage.