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Kaufberatung

Hoflader oder Teleskoplader? Entscheidungshilfe für HL1028 bis 2812T+

Die kurze Antwort: Messen Sie die Oberkante dessen, was Sie regelmäßig überladen, und halten Sie sie gegen die vier Hubhöhen der Baureihe – 2,37 m beim HL1028, 2,55 m beim HL1230, 3,45 m beim HL1230T und 4,16 m bei 2812T und 2812T+. Erst wenn Ihre gemessene Kante über dem liegt, was die knickgelenkten Modelle erreichen, brauchen Sie den Teleskoparm. Zwischen der kleinsten und der größten Maschine der Baureihe liegen 21.990 € und 49.990 €, alle Preise inkl. 19 % MwSt. Diese Seite zeigt, woran die Entscheidung tatsächlich hängt – und wo Sie sich den Aufpreis sparen können.

Stahlhoff Hoflader HL1230 mit geschlossener Kabine auf dem Hof

Drei Maße, bevor Sie weiterlesen

Die Entscheidung zwischen Hoflader und Teleskoplader fällt nicht am Preis, sondern an drei Zahlen, die auf Ihrem eigenen Betrieb liegen. Nehmen Sie deshalb einen Zollstock, bevor Sie sich mit Motoren, Hubkräften und Ausstattungslisten beschäftigen.

Der erste Wert entscheidet über Hoflader oder Teleskoplader, der zweite über das Modell, der dritte ist ein hartes Ausschlusskriterium: Was nicht durch Ihr Stalltor oder Ihre Hallendurchfahrt passt, brauchen Sie gar nicht erst zu vergleichen. Eine Maschine, die einmal im Jahr nicht in die Reithalle kommt, ist keine Kompromisslösung, sondern eine Fehlinvestition.

  • Höchste Kante, über die Sie regelmäßig laden: Oberkante Bordwand, Streueraufsatz, Muldenrand oder Ballenstapel – in Metern, an der höchsten Stelle gemessen.
  • Schwerste Last, die dabei nach oben muss: Big Bag, Silageballen, gefüllte Palette. Im Zweifel wiegen statt schätzen, denn oben zählt nicht die Hubkraft, sondern die Hublast.
  • Engste und niedrigste Durchfahrt auf Ihrem Betrieb: lichte Breite und lichte Höhe von Stalltor, Hallentor, Toreinfahrt oder Unterstand – und der Platz, den Sie zum Wenden davor haben.

Zu den STAHLHOFF-Ladern liegen uns keine schriftlich bestätigten Außenmaße und Wendekreise des Herstellers vor, deshalb stehen sie auf keiner unserer Seiten. Nennen Sie uns Ihre drei Maße, dann holen wir die verbindlichen Maschinendaten vor der Bestellung beim Importeur ein.

Ihre Zielhöhe entscheidet, nicht die Prospektzahl

Jeder Prospekt nennt die Hubhöhe der Maschine. Für Ihre Entscheidung zählt aber die Höhe dessen, was Sie überladen wollen. Drehen Sie die Rechnung deshalb um und messen Sie zuerst die Oberkante Ihres Ladeziels – an der höchsten Stelle, nicht in der Mitte.

Auf diese Oberkante kommt ein Zuschlag, damit die Schaufel beim Abkippen frei über die Kante schwenkt und das Ladegut nicht an der Bordwand hängen bleibt. Wie groß der ausfallen muss, hängt von Schaufelform und Material ab – bei sperrigem Gut wie Mist oder Grünschnitt mehr als bei Schüttgut. Eine pauschale Zahl dafür nennen wir hier bewusst nicht. Sagen Sie uns Ihre gemessene Oberkante und das Material, dann ordnen wir das zusammen ein.

Für den Vergleich wichtig: Die Hubhöhen unserer Modelle sind an der Unterkante der Standardschaufel gemessen. Das sind 2,37 m beim HL1028, 2,55 m beim HL1230, 3,45 m beim HL1230T und 4,16 m bei 2812T und 2812T+. Zwischen HL1230 und HL1230T liegen 90 cm.

Hubkraft ist nicht Hublast – und der Unterschied kostet Geld

Zwei Zahlen, die leicht zu verwechseln sind: Die Hubkraft ist der Wert an der Aufnahme. Die Hublast ist das, was bei maximaler Hubhöhe oben noch übrig bleibt. Genau so sind die Werte in unseren Datenblättern definiert – Hublast gemessen an der Aufnahme bei maximaler Hubhöhe.

Wie weit die beiden Werte auseinanderliegen, ist von Modell zu Modell verschieden und folgt nicht der Hubkraft. Der HL1230 hat mit 1.600 kg die höchste Hubkraft der Baureihe, oben bleiben davon 1.000 kg. Der 2812T beginnt bei 1.400 kg und trägt oben noch 1.200 kg – also 200 kg mehr als der HL1230, obwohl seine Prospektzahl unten kleiner ist. Wer schwer und hoch arbeitet, entscheidet nach der Hublast, nicht nach der Hubkraft.

ModellHubkraft (an der Aufnahme)Hublast (bei voller Hubhöhe)DifferenzHubhöhe
HL1028900 kg600 kg300 kg2,37 m
HL12301.600 kg1.000 kg600 kg2,55 m
HL1230T1.500 kg900 kg600 kg3,45 m
2812T1.400 kg1.200 kg200 kg4,16 m
2812T+1.400 kg1.200 kg200 kg4,16 m

Hublast – gemessen an der Aufnahme bei maximaler Hubhöhe. Hubhöhe – gemessen an der Unterkante der Standardschaufel. Wenn Sie nahe an diesen Werten arbeiten, wiegen Sie Ihre schwerste Last einmal nach, statt sie zu schätzen.

Was der Teleskoparm kostet – in Euro und in Nachteilen

Der Schritt vom HL1230 zum HL1230T ist die klarste Rechnung der Baureihe, weil beide Maschinen denselben Vierzylinder-Kubota nach EURO 5 mit 18,4 kW / 25 PS und dieselbe geschlossene Kabine haben. Der nennenswerte Unterschied ist der teleskopierbare Ladearm. Er bringt 90 cm mehr Hubhöhe – von 2,55 m auf 3,45 m – und kostet 100 kg Hubkraft sowie 100 kg Hublast. Preislich liegen 29.990 € und 36.990 € auseinander.

Dazu kommt ein Punkt, der in keiner Preisliste steht: Ein Teleskoparm ist ein zusätzliches bewegtes Bauteil. Wer den Lader vor allem zum Aufnehmen und Umsetzen einsetzt und nur selten hoch lädt, bezahlt und belastet Technik, die er nicht braucht. Wenn Sie den Teleskoparm nicht sicher brauchen, ist der HL1230 die einfachere Maschine.

Der Schritt vom HL1230T zum 2812T ist dagegen kein reiner Armaufpreis, sondern ein Wechsel der Bauart: vom knickgelenkten Hoflader mit Teleskoparm zum Teleskoplader. 32,4 kW / 45 PS statt 18,4 kW / 25 PS, 4,16 m statt 3,45 m Hubhöhe und 1.200 kg statt 900 kg Hublast oben. Wenn Sie ohnehin regelmäßig an die Grenze des HL1230T kommen, ist der 2812T meist die passendere Maschine.

SchrittPreisdifferenzWas Sie bekommenWas Sie aufgeben
HL1028 → HL12308.000 €18 cm mehr Hubhöhe, 700 kg mehr Hubkraft, 400 kg mehr Hublast, geschlossene Kabine serienmäßigBaugröße und Preis – technisch keine Nachteile
HL1230 → HL1230T7.000 €90 cm mehr Hubhöhe (2,55 → 3,45 m)100 kg Hubkraft, 100 kg Hublast, Teleskoparm als zusätzliches bewegtes Bauteil
HL1230T → 2812T9.000 €71 cm mehr Hubhöhe (3,45 → 4,16 m), 300 kg mehr Hublast oben, 45 statt 25 PS100 kg Hubkraft unten, andere Bauart und größere Maschine
2812T → 2812T+4.000 €Yanmar-Dreizylinder statt Perkins-Dreizylinder, beide nach EURO 5nur die Preisdifferenz – Hubkraft, Hublast und Hubhöhe sind identisch

Wann der günstigere Lader reicht

Nach oben zu empfehlen ist einfach. Deshalb hier zuerst die andere Richtung: drei Fälle, in denen wir Ihnen ausdrücklich vom teureren Modell abraten.

Erstens, wenn Sie flach laden und selten mehr als 600 kg nach oben heben. Dann macht der HL1028 ab 21.990 € mit 900 kg Hubkraft und 2,37 m Hubhöhe alles, was Sie brauchen, und Sie sparen 8.000 € gegenüber dem HL1230. Zweitens, wenn Sie zwar schwer laden, aber immer flach – Mist aus der Box, Futter an die Krippe, Erde in den Anhänger. Dafür ist der HL1230 ab 29.990 € mit 1.600 kg Hubkraft die kräftigste Maschine der Baureihe; mit den 7.000 € Unterschied zum HL1230T zahlen Sie für Hubhöhe, die Sie dann nicht nutzen – und geben dafür 100 kg Hubkraft und 100 kg Hublast ab. Drittens, wenn der Lader ohnehin nur wenige Stunden im Monat läuft und Sie bereits einen Traktor haben – dann prüfen Sie erst, ob ein Frontlader an einem Kleintraktor reicht.

Zur Einordnung dieser dritten Möglichkeit: Der Startrac 26 kostet ab 11.990 €, der Frontlader ist dabei ein kostenpflichtiges Anbaugerät und schlägt inklusive Schaufel und Montage mit 4.500 € zu Buche. Er hebt 500 kg – gegenüber 900 kg Hubkraft beim HL1028. Für Grundstückspflege, leichte Hofarbeit und gelegentliches Aufladen kann das genügen; wer täglich lädt, ist mit einem Lader besser bedient.

Ein Punkt, an dem wir dagegen selten zum Sparen raten, ist die Kabine. Der HL1028 hat ein offenes Schutzdach mit Überrollbügel, ab dem HL1230 ist die geschlossene Kabine serienmäßig. Wer den Lader ganzjährig und täglich braucht, arbeitet mit Kabine im November anders als ohne – das ist keine Komfortfrage, sondern eine Frage der Einsatzstunden, die tatsächlich zusammenkommen.

Landwirtschaft: die zweite Ladung entscheidet, nicht die erste

Im landwirtschaftlichen Betrieb sind die Alltagsarbeiten – Futter schieben, Mist laden, Getreide umsetzen, Anhänger beladen – mit dem HL1230 und seinen 1.600 kg Hubkraft weitgehend abgedeckt. Bei voller Hubhöhe bleiben 1.000 kg – wiegen Sie Ihre schwerste Last, bevor Sie sich festlegen. Die Grenze ist nicht die Kraft, sondern die Höhe: 2,55 m reichen über niedrige und mittlere Bordwände, bei hohen Bordwänden und Aufsätzen wird es knapp.

Die Entscheidung kippt an zwei Stellen: beim Ballenstapeln über zwei Lagen hinaus und beim Beladen eines Häcksel-Abfuhrwagens oder einer Lkw-Pritsche. Beides liegt über dem, was der HL1230 erreicht. Wer das mehrmals im Jahr braucht, kommt am HL1230T ab 36.990 € nicht vorbei; wer es in der Erntespitze täglich braucht, ist mit dem 2812T ab 45.990 € besser bedient, weil dessen 1.200 kg Hublast bei 4,16 m Hubhöhe 200 kg über dem HL1230 und 300 kg über dem HL1230T liegen.

Rechnen Sie vorher nach, an wie vielen Tagen im Jahr das tatsächlich anfällt. Zwischen HL1230 und 2812T liegen 16.000 €. Ob sich dieser Unterschied über die tatsächlichen Einsatztage trägt, entscheidet Ihr Betriebsablauf und nicht die Zahl im Datenblatt.

Pferdehaltung und Reitanlagen: das Tor schlägt die Hubhöhe

Auf Reitanlagen und Pensionsställen entscheidet in der Regel nicht die Hubhöhe, sondern die Durchfahrt. Stallgassen, Hallentore und gewachsene Altgebäude setzen eine harte Grenze, und die knickgelenkte Bauweise ist hier im Vorteil: Das Hinterrad läuft in der Spur des Vorderrads, die Maschine wendet auf engem Raum und schont dabei Stallboden und Grasnarbe. Der HL1028 ab 21.990 € ist dafür die kompakteste Maschine der Baureihe.

Die Rechnung ändert sich, sobald regelmäßig ein Miststreuer mit Aufsatz überladen werden muss. Solche Aufbauten liegen deutlich über der Bordwandhöhe eines normalen Anhängers – messen Sie die Oberkante nach. Liegt sie über dem, was HL1028 und HL1230 mit 2,37 und 2,55 m erreichen, fängt der HL1230T mit 3,45 m Hubhöhe an, Sinn zu ergeben. Dasselbe gilt, wenn Einstreu-Ballen in mehreren Lagen gestapelt werden.

Der Fehler in die andere Richtung ist genauso teuer: Es wird der große Teleskoplader gekauft, weil der Miststreuer viermal im Jahr überladen wird – und dann kommt die Maschine an den übrigen Tagen nicht sauber durch die Stallgasse. Messen Sie deshalb erst das Tor. Wenn die Durchfahrt eng ist, ist die kleinere Maschine plus eine andere Lösung für den Streuer meist die bessere Entscheidung.

Bauhof und Kommune: der Anbaugerätewechsel bestimmt die Maschine

Im kommunalen Einsatz läuft die Maschine selten im gleichen Aufbau: Schneeschild im Winter, Schaufel und Palettengabel im Frühjahr, Grünschnitt und Container im Sommer. Entscheidend ist deshalb weniger die maximale Hubhöhe als der ganzjährige Betrieb – und damit die geschlossene Kabine, die ab dem HL1230 serienmäßig ist. Für den Winterdienst um sechs Uhr morgens ist das kein Komfortpunkt.

Zur Hubhöhe: Messen Sie die Oberkante dessen, was Sie überladen, und halten Sie sie gegen die 2,55 m des HL1230 und die 3,45 m des HL1230T. Der Schritt zum 2812T ab 45.990 € entscheidet sich weniger an einem einzelnen Ladeziel als an Frequenz und Last: Wer täglich lädt und dabei regelmäßig mehr als 900 kg nach oben bringt, findet dort 1.200 kg Hublast bei 4,16 m Hubhöhe – und mit 32,4 kW / 45 PS zugleich Reserven für Dauerbetrieb und schwere Anbaugeräte.

Für die kommunale Beschaffung wichtig: Kehrmaschine, Schneeschild, Palettengabel, 4-in-1-Schaufel, ein zusätzlicher Steuerkreis und eine Straßenzulassung gehören bei diesen Maschinen nicht zum Serienlieferumfang, sondern sind Punkte, die wir vor der Bestellung mit dem Hersteller abstimmen. Nennen Sie uns Ihre Leistungsbeschreibung, dann bekommen Sie eine belastbare Aussage, was lieferbar ist – und was nicht.

Serienmäßig ausgeliefert wird jede Maschine der Baureihe mit Standardschaufel, hydrostatischem Fahrantrieb, Arbeitsscheinwerfern und Außenspiegeln, ab dem HL1230 zusätzlich mit geschlossener Kabine und Scheibenwischer. Alles Weitere ist Abstimmungssache und wird vor der Bestellung schriftlich festgehalten.

Galabau: Baugröße und Transport entscheiden mit

Im Garten- und Landschaftsbau geht es seltener um maximale Hubhöhe als um Beweglichkeit in fertigen Anlagen. Substrat und Splitt umsetzen, Paletten mit Pflastersteinen an die Verlegestelle bringen, Aushub in den Container laden – dafür reicht ein knickgelenkter Hoflader. Der HL1230 bringt mit 1.600 kg die höchste Hubkraft der Baureihe an die Aufnahme, und die knickgelenkte Bauweise schont Grasnarbe und fertige Flächen, weil das Hinterrad in der Spur des Vorderrads läuft.

Neben der Hubhöhe entscheidet im Galabau der Transport zur Baustelle: Was täglich auf den Anhänger soll, muss zur Zugkombination passen. Betriebsgewichte der STAHLHOFF-Lader liegen uns nicht schriftlich bestätigt vor und stehen deshalb auf keiner unserer Seiten. Für die Transportfrage holen wir den Wert vor der Bestellung beim Importeur ein – klären Sie das vor der Modellwahl, nicht danach.

Die fünf Modelle in Kurzporträts

Alle fünf Maschinen fahren hydrostatisch, lassen sich also stufenlos per Pedal dosieren, ohne zu kuppeln oder zu schalten – im Stall und an der Rampe ist das der wichtigste Bedienpunkt. Die Standardschaufel ist bei jedem Modell im Lieferumfang. Was die Modelle unterscheidet, sind Fahrerplatz, Hubkraft, Hublast und Hubhöhe.

Die ausführlichen Datenblätter mit Motor, Getriebe und Serienausstattung finden Sie auf den jeweiligen Modellseiten.

  • HL1028, ab 21.990 € – Perkins-Dreizylinder, 25 PS, 900 kg Hubkraft, 600 kg Hublast, 2,37 m Hubhöhe, offenes Schutzdach mit Überrollbügel. Der kompakte Einstieg für Stall, Reithalle und enge Höfe.
  • HL1230, ab 29.990 € – Kubota-Vierzylinder nach EURO 5, 18,4 kW / 25 PS, 1.600 kg Hubkraft, 1.000 kg Hublast, 2,55 m Hubhöhe, geschlossene Kabine serienmäßig. Die höchste Hubkraft der Baureihe für den Ganzjahresbetrieb.
  • HL1230T, ab 36.990 € – derselbe Kubota-Vierzylinder wie im HL1230, aber mit Teleskoparm: 1.500 kg Hubkraft, 900 kg Hublast, 3,45 m Hubhöhe, Kabine serienmäßig. Für alles, was über die normale Bordwand hinausgeht.
  • 2812T, ab 45.990 € – Teleskoplader mit Perkins-Dreizylinder nach EURO 5, 32,4 kW / 45 PS, 1.400 kg Hubkraft, 1.200 kg Hublast, 4,16 m Hubhöhe, Kabine serienmäßig. Lkw beladen und Ballen stapeln ohne zweite Maschine.
  • 2812T+, ab 49.990 € – bei Hubkraft, Hublast und Hubhöhe identisch zum 2812T, angetrieben von einem Yanmar-Dreizylinder nach EURO 5 mit 32,4 kW / 45 PS. Die Wahl, wenn im Betrieb bereits Yanmar-Technik läuft.

Zulassung, Führerschein und öffentliche Straße

Hof- und Teleskoplader gelten in Deutschland üblicherweise als selbstfahrende Arbeitsmaschinen. Für diese Fahrzeugart gilt: Bis zu einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h besteht keine Zulassungspflicht, ein amtliches Kennzeichen ist dann nicht erforderlich. Fahrerlaubnisseitig deckt die Klasse L selbstfahrende Arbeitsmaschinen bis zu einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h ab. Die häufig genannten 40 km/h gelten nur für land- und forstwirtschaftliche Zugmaschinen, nicht für Lader.

Zur Versicherung: Selbstfahrende Arbeitsmaschinen sind bis zu einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h von der Kfz-Versicherungspflicht ausgenommen. Das heißt nicht, dass kein Versicherungsschutz nötig wäre – abgedeckt wird der Betrieb solcher Maschinen in der Praxis über die Betriebshaftpflicht. Klären Sie das mit Ihrem Versicherer, bevor die Maschine auf öffentlichem Grund bewegt wird.

Wir sagen dazu offen, was wir wissen und was nicht: Zu den STAHLHOFF-Ladern liegt uns keine schriftlich bestätigte Angabe zur bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit und kein StVZO-, ABE- oder CoC-Nachweis vor. Eine Straßenzulassung ist deshalb kein zugesicherter Lieferumfang, sondern ein Punkt, den wir für Sie beim Hersteller anfragen. Wenn Sie regelmäßig über eine öffentliche Straße zwischen zwei Betriebsstätten fahren, ist diese Frage vor der Modellwahl zu klären.

Die hier genannten Regeln sind die allgemeine Rechtslage und keine Rechtsberatung. Verbindlich entscheidet die zuständige Zulassungsstelle im Einzelfall – wir liefern Ihnen die Herstellerangaben, sobald sie schriftlich vorliegen.

Marke, Motoren und Werkstatt – was wir dazu sagen können

Was hinter der Marke steckt, beantworten wir so weit, wie wir es belegen können. STAHLHOFF ist eine Marke der BERDA GmbH. Die BERDA GmbH bezeichnet sich selbst als exklusiver Generalimporteur im deutschsprachigen Raum – nicht als Hersteller. Ein deutscher Hersteller steht hinter diesen Maschinen also nicht.

Belegbar sind dagegen die Antriebe, und die sind das entscheidende Bauteil: Im HL1028 arbeitet ein Perkins-Dreizylinder, in HL1230 und HL1230T ein Kubota-Vierzylinder nach EURO 5, im 2812T ein Perkins-Dreizylinder und im 2812T+ ein Yanmar-Dreizylinder, beide nach EURO 5. Das sind Markenmotoren, für die Service und Ersatzteile flächendeckend verfügbar sind. Darauf kommt es an, wenn eine Maschine zehn Jahre laufen soll.

Was wir zu diesen Maschinen bewusst nicht veröffentlichen: Abmessungen, Wendekreise, Hydraulikwerte, Tankinhalte und Betriebsgewichte. Zu keinem der fünf Modelle gibt es ein öffentliches Datenblatt, und wir übernehmen keine Werte von ähnlich aussehenden Fremdmaschinen. Wenn Sie eine dieser Angaben für Ihre Entscheidung brauchen, fragen wir sie schriftlich beim Importeur an.

Der Service läuft bei uns im eigenen Haus. Hinter mietmaschine24 steht die Kfz-Service Park GmbH, ein Kfz-Meisterbetrieb mit eigener Werkstatt in Naunhof – wir bleiben auch nach dem Kauf Ihr Ansprechpartner.

Ansehen und beraten lassen – in Naunhof bei Leipzig

Eine Maschine dieser Größenordnung kauft man nicht nach Datenblatt. Eine Besichtigung vor Ort ist nach Absprache möglich – welches Modell sich zeigen lässt, klären wir vorher am Telefon, damit Sie nicht umsonst fahren.

Sie finden uns in der Dieselstraße 6 in 04683 Naunhof bei Leipzig, geöffnet Montag bis Freitag von 06:30 bis 17:00 Uhr. Für einen Termin rufen Sie am besten kurz vorher an unter 034293 / 4770-0 oder schreiben Sie an mietmaschine24@kfz-park.com.

Wenn Sie vorab wissen wollen, welches Modell für Ihren Betrieb passt, schicken Sie uns Ihre drei Maße und Ihre schwerste Last – dann bekommen Sie eine konkrete Empfehlung statt einer Preisliste. Alle fünf Lader sind Neumaschinen und kurzfristig ab Standort Naunhof verfügbar.

Modellvergleich

Welcher Lader passt zu Ihnen?

Fünf Modelle vom kompakten Knicklader bis zum Teleskoplader. Hydrostatischer Fahrantrieb und Standardschaufel sind bei allen Modellen dabei; ab dem HL1230 kommt die geschlossene Kabine hinzu.

ModellHL1028HL1230HL1230T2812T2812T+
Preisab 21.990 €ab 29.990 €ab 36.990 €ab 45.990 €ab 49.990 €
Ideal fürStall, Reithalle & enge HöfeSchwere Lasten im GanzjahresbetriebWenn die Hubhöhe knapp wirdLkw beladen & Ballen stapelnWie 2812T – mit Yanmar-Antrieb
MotorPerkins · 3 Zyl.Kubota · 4 Zyl.Kubota · 4 Zyl.Perkins · 3 Zyl.Yanmar · 3 Zyl.
Leistung25 PS18,4 kW / 25 PS18,4 kW / 25 PS32,4 kW / 45 PS32,4 kW / 45 PS
Hubkraft900 kg1.600 kg1.500 kg1.400 kg1.400 kg
Hublast*600 kg1.000 kg900 kg1.200 kg1.200 kg
Hubhöhe*2,37 m2,55 m3,45 m4,16 m4,16 m
Fahrerplatzoffenes Schutzdachgeschlossen, serienmäßiggeschlossen, serienmäßiggeschlossen, serienmäßiggeschlossen, serienmäßig
GetriebeHydrostatHydrostatHydrostatHydrostatHydrostat
Modell ansehenModell ansehenModell ansehenModell ansehenModell ansehen

HL1028

ab 21.990 €
Ideal für
Stall, Reithalle & enge Höfe
Motor
Perkins · 3 Zyl.
Leistung
25 PS
Hubkraft
900 kg
Hublast*
600 kg
Hubhöhe*
2,37 m
Fahrerplatz
offenes Schutzdach
Getriebe
Hydrostat
Modell ansehen

HL1230

ab 29.990 €
Ideal für
Schwere Lasten im Ganzjahresbetrieb
Motor
Kubota · 4 Zyl.
Leistung
18,4 kW / 25 PS
Hubkraft
1.600 kg
Hublast*
1.000 kg
Hubhöhe*
2,55 m
Fahrerplatz
geschlossen, serienmäßig
Getriebe
Hydrostat
Modell ansehen

HL1230T

ab 36.990 €
Ideal für
Wenn die Hubhöhe knapp wird
Motor
Kubota · 4 Zyl.
Leistung
18,4 kW / 25 PS
Hubkraft
1.500 kg
Hublast*
900 kg
Hubhöhe*
3,45 m
Fahrerplatz
geschlossen, serienmäßig
Getriebe
Hydrostat
Modell ansehen

2812T

ab 45.990 €
Ideal für
Lkw beladen & Ballen stapeln
Motor
Perkins · 3 Zyl.
Leistung
32,4 kW / 45 PS
Hubkraft
1.400 kg
Hublast*
1.200 kg
Hubhöhe*
4,16 m
Fahrerplatz
geschlossen, serienmäßig
Getriebe
Hydrostat
Modell ansehen

2812T+

ab 49.990 €
Ideal für
Wie 2812T – mit Yanmar-Antrieb
Motor
Yanmar · 3 Zyl.
Leistung
32,4 kW / 45 PS
Hubkraft
1.400 kg
Hublast*
1.200 kg
Hubhöhe*
4,16 m
Fahrerplatz
geschlossen, serienmäßig
Getriebe
Hydrostat
Modell ansehen

*Hublast – gemessen an der Aufnahme bei maximaler Hubhöhe · *Hubhöhe – gemessen Unterkante Standardschaufel. Alle Preise inkl. 19 % MwSt.

Entscheidungshilfe

Welches Modell passt zu Ihrer Situation?

Vier typische Fälle aus der Praxis – mit einer klaren Empfehlung statt einer Auswahlliste.

Sie laden flach, heben selten mehr als 600 kg nach oben und arbeiten in engen Stallgassen oder Reithallen.

2,37 m Hubhöhe und 900 kg Hubkraft decken flaches Laden und Hofarbeit ab. Die kompakteste Maschine der Baureihe kommt dorthin, wo größere Lader nicht mehr rangieren – und Sie sparen 8.000 € gegenüber dem HL1230.

Hoflader HL1028 ab 21.990 €

Zum Modell

Sie laden schwer, aber immer flach: Big Bags, Rundballen und volle Paletten über normale Bordwände, und die Maschine läuft ganzjährig täglich.

1.600 kg Hubkraft sind der höchste Wert der Baureihe, bei voller Hubhöhe bleiben 1.000 kg. Die geschlossene Kabine ist serienmäßig, und mit den 7.000 € Unterschied zum HL1230T zahlen Sie für Hubhöhe, die Sie dann nicht nutzen – und geben dafür 100 kg Hubkraft und 100 kg Hublast ab.

Hoflader HL1230 ab 29.990 €

Zum Modell

Auf Ihrem Hof steht ein Miststreuer mit Aufsatz oder Sie stapeln Einstreu- und Strohballen in die dritte Lage, bleiben bei den Lasten aber unter 900 kg.

Mit 3,45 m Hubhöhe erreicht der Teleskoparm 90 cm mehr als der HL1230 – genau der Bereich, in dem HL1028 und HL1230 aussteigen. Motor und Kabine sind identisch mit dem HL1230; Sie zahlen für die Höhe – und geben dafür 100 kg Hubkraft und 100 kg Hublast ab.

Hoflader HL1230T ab 36.990 €

Zum Modell

Sie beladen regelmäßig Lkw-Pritschen oder Häcksel-Abfuhrwagen und heben dabei Lasten über 900 kg nach oben.

4,16 m Hubhöhe und 1.200 kg Hublast bei voller Höhe – das sind 300 kg mehr oben als beim HL1230T. Mit 32,4 kW / 45 PS bringt die Maschine zudem Reserven für Dauerbetrieb und schwere Anbaugeräte mit.

Teleskoplader 2812T ab 45.990 €

Zum Modell

Sie brauchen die Leistungsdaten des 2812T, setzen im Betrieb bei Service und Ersatzteilen aber bereits auf Yanmar-Antriebstechnik.

Hubkraft, Hublast und Hubhöhe sind identisch zum 2812T; der einzige Unterschied ist der Yanmar-Dreizylinder nach EURO 5 statt des Perkins. Wer keinen Grund für einen bestimmten Motorenhersteller hat, spart mit dem 2812T 4.000 €.

Teleskoplader 2812T+ ab 49.990 €

Zum Modell

Sie haben bereits einen Traktor, brauchen den Lader nur wenige Stunden im Monat und heben dabei selten mehr als 500 kg.

Bei geringer Auslastung rechnet sich eine eigene Ladermaschine oft nicht. Der Frontlader für den Startrac 26 ist ein kostenpflichtiges Anbaugerät – inklusive Schaufel und Montage 4.500 € – und hebt 500 kg. Das deckt Grundstückspflege, leichte Hofarbeit und gelegentliches Aufladen ab, bleibt aber deutlich unter den 900 kg Hubkraft des HL1028.

Startrac 26 · ab 11.990 €

Zum Modell

Sie brauchen mehr Hubhöhe als der HL1230 bietet, aber nur an wenigen Tagen im Jahr – im Alltag reicht der Knicklader.

Der HL1230T bringt 3,45 m Hubhöhe und behält Motor und Kabine des HL1230. Zum 2812T sind es weitere 9.000 € – dieser Schritt lohnt sich erst, wenn Sie die 4,16 m und die 1.200 kg Hublast oben regelmäßig brauchen und nicht nur an einzelnen Tagen.

HL1230T ab 36.990 € statt 2812T

Zum Modell
Hof der Kfz-Service Park GmbH in Naunhof: Radlader, Minibagger, Kipper, Abschleppfahrzeug und Mietwagen vor den Werkstatttoren
Standort

Dieselstraße 6, Naunhof bei Leipzig

Vermietung, Verkauf und Werkstatt an einem Ort – die Kfz-Service Park GmbH ist eingetragener Kfz-Meisterbetrieb. Neumaschinen sind kurzfristig ab Standort verfügbar, Besichtigung nach Absprache.

Gut zu wissen

Häufige Fragen zum Kauf

Was ist der Unterschied zwischen einem Hoflader und einem Teleskoplader?

Ein Hoflader ist meist knickgelenkt und hat einen festen, kurzen Ladearm; er ist dadurch kompakt, wendig und günstiger. Ein Teleskoplader hat einen ausfahrbaren Arm und erreicht deutlich mehr Hubhöhe, ist dafür größer, teurer und hat mit dem Teleskoparm ein zusätzliches bewegtes Bauteil. In der STAHLHOFF-Baureihe von mietmaschine24 hebt der knickgelenkte HL1230 2,55 m hoch, der Teleskoplader 2812T dagegen 4,16 m.

Reicht ein Hoflader mit 2,55 m Hubhöhe, um einen Anhänger mit 2,40 m Bordwand zu überladen?

Nein, darauf sollten Sie sich nicht verlassen. Zur gemessenen Oberkante kommt immer ein Zuschlag, damit die Schaufel beim Abkippen frei über die Kante schwenken kann – und der bleibt bei 2,55 m Hubhöhe und 2,40 m Bordwand nicht übrig. Sicher überladen Sie eine solche Bordwand mit dem Teleskop-Hoflader HL1230T und seinen 3,45 m Hubhöhe. Messen Sie an der höchsten Stelle der Bordwand, nicht in der Mitte.

Was ist der Unterschied zwischen Hubkraft und Hublast?

Die Hubkraft ist der Wert, den die Maschine an der Aufnahme bewegen kann; die Hublast ist das, was bei maximaler Hubhöhe oben noch übrig bleibt. Der Unterschied ist erheblich: Der Hoflader HL1230 hat 1.600 kg Hubkraft, aber 1.000 kg Hublast, der Teleskoplader 2812T dagegen 1.400 kg Hubkraft und 1.200 kg Hublast. Wer hoch lädt, entscheidet nach der Hublast, nicht nach der Hubkraft.

Welche Hubhöhe brauche ich, um einen Miststreuer mit Aufsatz zu überladen?

Messen Sie die Oberkante Ihres Streuers samt Aufsatz nach und rechnen Sie einen Zuschlag für das Abkippen dazu. Solche Aufbauten liegen deutlich über der Bordwandhöhe eines normalen Kippers, weshalb Hoflader mit 2,37 oder 2,55 m Hubhöhe hier in der Regel ausscheiden. Sinnvoll ist ab hier ein Teleskop-Hoflader mit 3,45 m Hubhöhe wie der STAHLHOFF HL1230T ab 36.990 € inkl. MwSt.

Was kostet ein kleiner Teleskoplader?

Ein kompakter Teleskop-Hoflader mit 3,45 m Hubhöhe beginnt bei mietmaschine24 bei 36.990 € inkl. 19 % MwSt. (STAHLHOFF HL1230T). Ein Teleskoplader mit 45 PS und 4,16 m Hubhöhe kostet ab 45.990 € (2812T) beziehungsweise ab 49.990 € mit Yanmar-Motor (2812T+). Zum Vergleich: Der knickgelenkte Hoflader HL1230 ohne Teleskoparm liegt bei 29.990 €.

Lohnt sich der Aufpreis für den Teleskoparm?

Der Preisunterschied zwischen HL1230 und HL1230T beträgt 7.000 € und bringt 90 cm mehr Hubhöhe – von 2,55 m auf 3,45 m – bei 100 kg weniger Hubkraft und 100 kg weniger Hublast. Er lohnt sich, wenn Sie regelmäßig über Kanten laden, die der HL1230 nicht mehr erreicht: Miststreuer mit Aufsatz, Lkw-Pritsche, dritte Ballenlage. Bleibt Ihre höchste Ladekante darunter, zahlen Sie für Höhe, die Sie nicht nutzen.

Braucht ein Hoflader ein Kennzeichen und welchen Führerschein brauche ich?

Hof- und Teleskoplader gelten in der Regel als selbstfahrende Arbeitsmaschinen und sind bis zu einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h von der Zulassungspflicht befreit, benötigen also kein amtliches Kennzeichen. Die Fahrerlaubnisklasse L deckt selbstfahrende Arbeitsmaschinen bis 25 km/h bauartbedingter Höchstgeschwindigkeit ab; die oft genannten 40 km/h gelten nur für land- und forstwirtschaftliche Zugmaschinen. Von der Kfz-Versicherungspflicht sind selbstfahrende Arbeitsmaschinen ebenfalls nur bis zu einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h ausgenommen – klären Sie den Versicherungsschutz in jedem Fall mit Ihrem Versicherer. Verbindlich entscheidet die zuständige Zulassungsstelle im Einzelfall.

Kann ich einen Hoflader vor dem Kauf mieten und ausprobieren?

Nein. Im Mietpark von mietmaschine24 stehen Radlader – der L504 und der ZL 602 –, aber keine Hoflader und keine Teleskoplader. Durchfahrt und Hubhöhe Ihres künftigen Laders lassen sich damit nicht beantworten, weil die Mietmaschinen weder in Bauart noch in Baugröße mit den STAHLHOFF-Modellen vergleichbar sind. Für einen Eindruck von den Verkaufsmodellen vereinbaren Sie eine Besichtigung in Naunhof.

Passt der Lader durch mein Stalltor?

Messen Sie die lichte Breite und die lichte Höhe Ihrer engsten Durchfahrt sowie den Platz zum Wenden davor, bevor Sie Modelle vergleichen. Zu den STAHLHOFF-Ladern liegen keine schriftlich bestätigten Außenmaße vor, deshalb veröffentlicht mietmaschine24 keine Maßangaben, die der Hersteller nicht bestätigt hat. Die verbindlichen Maße holen wir auf Anfrage beim Importeur ein.

Welcher Hoflader passt zu einem Pferdebetrieb?

Auf Reitanlagen entscheidet meist die Durchfahrt und nicht die Hubhöhe: Für enge Stallgassen ist der kompakte HL1028 ab 21.990 € die passende Maschine, für den täglichen Ganzjahresbetrieb mit geschlossener Kabine der HL1230 ab 29.990 €. Erst wenn regelmäßig ein Miststreuer mit Aufsatz überladen oder Einstreu in mehreren Lagen gestapelt wird, rechnet sich der HL1230T mit 3,45 m Hubhöhe ab 36.990 €. Ein großer Teleskoplader, der nicht durch die Stallgasse passt, ist für einen Pferdebetrieb die falsche Wahl.

Was ist der Unterschied zwischen dem 2812T und dem 2812T+?

Bei Hubkraft (1.400 kg), Hublast (1.200 kg) und Hubhöhe (4,16 m) sind beide Teleskoplader identisch, ebenso bei geschlossener Kabine und hydrostatischem Fahrantrieb. Der Unterschied liegt allein im Motor: Der 2812T fährt mit einem Perkins-Dreizylinder nach EURO 5, der 2812T+ mit einem Yanmar-Dreizylinder nach EURO 5, beide mit 32,4 kW / 45 PS. Der 2812T kostet ab 45.990 €, der 2812T+ ab 49.990 € inkl. 19 % MwSt.

Welcher Lader hebt am meisten – der mit der höchsten Hubkraft?

Nicht zwangsläufig. Entscheidend ist, auf welcher Höhe Sie die Last brauchen: Der Hoflader HL1230 hebt an der Aufnahme mit 1.600 kg am meisten, bei voller Hubhöhe bleiben davon 1.000 kg. Der Teleskoplader 2812T beginnt bei 1.400 kg, trägt oben aber noch 1.200 kg. Wer regelmäßig hoch lädt, ist mit der Maschine mit der kleineren Prospektzahl besser bedient.

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